Titelbild zur Jahreslosung 2018: Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst. Offenbarung 21,6

Jahreslosung des Jahres 2018

Wir schauen uns nun heute Morgen die Jahreslosung des Jahres 2018:

„Wer durstig ist, den werde ich umsonst aus der Quelle trinken lassen, aus der das Wasser des Lebens strömt.“

Den Zusammenhang finden wir weiter unten, und er ist wichtig, um so einen Satz nicht einfach aus dem Zusammenhang zu reißen.

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#96Thesen | Die elfte Aufgabe: Den Primat der Gemeinde wieder herstellen

#96Thesen | Die elfte Aufgabe: Den Primat der Gemeinde wieder herstellen

Die elfte Aufgabe der 96 Thesen von Klaus Douglass zum Thema: Den Primat der Gemeinde wieder herstellen

  1. Die größte Stärke der Landeskirche – die Ortsgemeinde – bleibt über weite Strecken ungenutzt.
  2. Die derzeitige Strategie vieler Landeskirchen, Gemeinden zusammenzulegen, wird sich über kurz oder lang als tödlich erweisen. Wir brauchen nicht weniger, sondern mehr Gemeinden.
  3. Das Jahrhunderte alte System von Ortsgemeinden bedarf der Ergänzung durch eine Vielfalt anderer Gemeindemodelle.
  4. Pfarrer müssen keine Akademiker und sie dürfen keine Beamten sein.
  5. Eine Gemeinde, die nicht mehr pfarrer(innen)zentriert ist, wird auf Dauer auch keine andere Autorität mehr über sich zulassen. Das ist konsequent umgesetztes „Priestertum der Gläubigen“ auf höherer Ebene.
  6. Die Gemeinden sind nicht dazu da, der Institution Kirche zu dienen, sondern die Institution Kirche ist dazu da, den Gemeinden zu dienen.
  7. Innerhalb unserer Kirche müssen Hierarchien und Verwaltungsstrukturen radikal abge-baut werden – und das möglichst bald.
  8. Die Gemeinde der Zukunft hat das Recht und die Pflicht zur Profilbildung.

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Symbolbild zur Jahreslosung 2017: "Gott spricht: ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in Euch." - Hesekiel 36,26: Bild einer offenen Bibel, die Seiten bilden ein Herz

Jahreslosung des Jahres 2017 – Wiederholung

Wir schauen uns heute Morgen, wie angekündigt und wie in den letzten Jahren üblich, noch einmal die Jahreslosung an, die zu Anfang jeden Jahres gepredigt wird, diesmal die für 2017. Und die Erfahrung ist ja: ein Wort Gottes kann auch im Rückblick auf diesen Vers und das Jahr 2017 sehr ermutigend zu uns sprechen.

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#96Thesen | Die zehnte Aufgabe: Die innergemeindlichen Strukturen vereinfachen

#96Thesen | Die zehnte Aufgabe: Die innergemeindlichen Strukturen vereinfachen

Die zehnte Aufgabe der 96 Thesen von Klaus Douglass zum Thema: Die innergemeindlichen Strukturen vereinfachen

  1. Die Strukturen der Kirche sind von enormer geistlicher Relevanz.
  2. Wir sind für die Strukturen verantwortlich, in denen wir leben.
  3. Wir müssen uns entscheiden, welche Priorität wir setzen wollen: Die äußere Kirche zu bewahren oder die innere wieder zu beleben.
  4. Wer möchte, dass Kirche bleibt, wie sie ist, möchte nicht, dass Kirche bleibt.
  5. Strukturen, die den Gemeindeaufbau nicht fördern, verhindern ihn.
  6. Aufgabe der Synoden in den nächsten Jahren wird sein, die Gemeinden von ca. 80% der derzeit gültigen Regeln zu entlasten. In der Zwischenzeit sind die Gemeinden zu zivilem Ungehorsam aufgerufen.
  7. Komplizierte Strukturen lähmen unsere Gemeinden. Die Devise der Zukunft lautet daher Vereinfachung. Was nicht einfach geht, geht einfach nicht.
  8. Wir brauchen nicht nur eine Strukturreform, sondern eine Reformation der Strukturen.

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#96Thesen | Die neunte Aufgabe: Den Gottesdienst losketten

#96Thesen | Die neunte Aufgabe: Den Gottesdienst losketten

Die neunte Aufgabe der 96 Thesen von Klaus Douglass zum Thema: Den Gottesdienst losketten

  1. Der Gottesdienst, der früher einmal ein Angebot für alle war, ist eine Nischen-veranstaltung geworden.
  2. Der evangelische Gottesdienst ist an die doppelte Kette von Kirchenmusik und litur-gischer Tradition gelegt. Wenn es uns nicht gelingt, ihn davon zu befreien, wird es ihn bald nicht mehr geben.
  3. Gottesdienstliche Formen sind nicht beliebig, aber sie müssen flexibel sein.
  4. Gottesdienste, die Menschen inspirieren wollen, müssen deren Lebensgefühl ansprechen.
  5. Die nähere Zukunft des Gottesdienstes liegt in einem mehrgleisigen Gottesdienst-konzept.
  6. Der Gottesdienst der Zukunft wird nicht vom Pfarrer oder der Pfarrerin gehalten, sondern von der Gemeinde gefeiert.
  7. Wir brauchen nicht nur ein Konzept, wie wir Gottesdienst feiern, sondern auch, wie wir Gottesdienst leben wollen.
  8. Gottesdienste, die nicht ins Leere laufen wollen, müssen in ein umfassendes Gemeindekonzept eingebunden sein.

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