Ein fliegender Adler über einem spiegelnden See, im Hintergrund Berge

Flügel wie Adler

In dieser Predigt geht es darum, Gottes Perspektive zu übernehmen, dass wir auffliegen wie Adler, dass wir laufen und nicht müde werden, wandern und nicht ermatten. Der Weg ist nicht zu weit. Und wir müssen weder in Bezug auf die Weltsituation noch in Bezug auf unser eigenes persönliches und geistliches Leben in dumpfen Befürchtungen und unaussprechlichen Ängsten verharren.

Daten

Prediger
Gerd Ballon
Thema
Flügel wie Adler
Reihe
Datum
19.06.2016
Länge
16:29
Bibelstelle
Jesaja 40, 12-31
Gerd Ballon, Pastor und Gemeindeleiter
Gerd Ballon, Pastor und Gemeindeleiter

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Sonnenaufgang

DAS IST MEIN GOTT!

Der Herr hat mir Kraft gegeben und mich froh gemacht; nun kann ich wieder singen. Er hat mich gerettet! Er ist mein Gott, ihn will ich preisen! Er ist der Gott meines Vaters, ihn allein will ich ehren.Exodus 15, 2

Sonnenaufgang am Ufer des Roten Meeres. Schon von weitem kann man Mose und Israeliten hören.
Klar und deutlich schallt es aus dem Lager. Lautes Singen und Jubeln: DAS IST MEIN GOTT!

Es gibt kein Halten mehr, kein Zweifeln, keine Scheu oder Scham. Alle Mühsal und alle Sorgen sind im Angesicht dieser Gotteserfahrung unbedeutend.

„Der HERR ist meine Stärke und mein Lobgesang und ist mein Heil. Das ist mein Gott, ich will ihn preisen, er ist meines Vaters Gott, ich will ihn erheben“

Und: Es ist Gott für …: meine Stärke, mein Lobgesang, mein Heil, mein Gott.
Gott für mich.

Gott hat Mose und die Israeliten gerade trockenen Fußes durch das Rote Meer geführt, die Ägypter vernichtet und die Israeliten gerettet. Das war keine kleine Tat, es war ein unzweifelhaftes und großes Wunder. Das konnte nur Gott tun. Gott sagt selber, dass er durch dieses Wunder zeigen will, „wie mächtig und erhaben“ er ist.

Ägypter und Israeliten haben beide erkannt, wie mächtig und erhaben Gott ist. Für die einen bedeutete es im wahrsten Sinne des Wortes „Untergang“, für die anderen Rettung.

Und jetzt – nach dieser Erfahrung – schallt es laut aus dem Lager der Israeliten: Das ist mein Gott. Das Erkennen des mächtigen und erhabenen Eingreifens Gottes führt zu Jubel, Lobpreis, zur Anbetung Gottes.

Diese Rettung steht am Anfang der Wanderung des Volkes Israel. Die Israeliten haben erlebt, wie Gott in ihr Leben eingreift, wie er Wort hält. Gott selbst hat das Volk auf diese Reise geschickt und gleich zu Anfang hat er seine Treue und seine Macht erwiesen und ihren Gehorsam belohnt. Es wird noch viele Situationen geben, an denen das Volk wieder von Zweifeln, Sorgen, Ängsten und Misstrauen Gott gegenüber geplagt wird. Am Ende wird Israel das gelobte Land erreichen und Gott seine Zusage gehalten haben. Bei all den Herausforderungen, vor denen das Volk damals noch stand, war es am Anfang wichtig, dass das Volk persönlich erfährt, dass Gott retten will und kann.

Gott will und kann – diese Wahrheit zu hören und anzunehmen, dass ist auch für uns elementar wichtig. Wenn Jesus Christus sagt, „Ihr dürft sicher sein: Ich bin immer bei euch, bis das Ende dieser Welt gekommen ist.“, dann will er und kann er diese Versprechen halten, egal, ob unser Weg eben oder über Berge und Täler führt.

Nicht immer werden wir die Nähe Gottes und sein Eingreifen auf so mächtige und nicht zu bezweifelnde Art und Weise erleben, wie die Israeliten am Roten Meer – das haben die Israeliten übrigens auch nicht. Trotzdem gilt seine Zusage, dass er bei uns ist.
Nichtsdestotrotz halte ich persönliche Erfahrungen mit Gott für fundamental wichtig. Wissen und Erfahrung gehören zusammen. Beides zusammen macht unseren Glauben lebendig und leidenschaftlich. Und ich bin überzeugt, dass wir Gott (noch mehr) in unserem persönlichem Leben erfahren können. Lasst uns daher nicht aufhören, ihn darum zu bitten und unser Herz und Leben dafür zu öffnen.

Und dann, wenn wir größere und kleiner „Rote – Meer-Erfahrungen“ mit Gott in unserm Leben machen – dann lasst uns laut jubeln, so dass es jeder hören kann:

DAS IST MEIN GOTT!

Andrea Schauperl, Gemeindeleiterin
Andrea Schauperl, Gemeindeleiterin
Löwe - Symbolbild zu Amos und Erweckung in der Gemeinde

Erweckung in der Gemeinde

Liebe Gemeinde,

im Vorfeld unserer Reihe über Amos habe ich im Januar in einer Predigt zum Thema Hauskreise eine kleine Geschichte erzählt, um das Thema „Erweckung“
leise vorzubereiten. Vielleicht erinnern Sie sich noch:

Ich fahre mit der S-Bahn zum Marienplatz, steige aus und erreiche über die Rolltreppen die Oberfläche. Schon in der Bahn ist mir jemand aufgefallen, der immer wieder intensiv in meine Richtung schaute. Er ist modern gekleidet und scheint mir, zur Arbeit zu fahren. Als ich mich auf dem Weg zum Domplatz umschaue, sehe ich, wie dieser Mann mir folgt. Er tut das gar nicht heimlich, und der Abstand zwischen uns verringert sich. Und plötzlich macht er ein paar schnelle Schritte auf mich zu, fasst mich zwar schüchtern, aber bestimmt am Ärmel meines Mantels und sagt: „Bitte entschuldigen Sie, dass ich Sie anspreche, aber ich glaube, Sie sind ein Mensch, der Gott kennt; und ich suche so sehr nach einem Menschen, der mir hilft, Gott zu finden. Ich möchte neu anfangen mit meinem Leben. Sagen Sie mir, wie ich das machen kann; denn ich spüre: mit Ihnen ist Gott.“

Ich bin total verwirrt und rede irgendetwas von Eile und von Gottesdienstbesuch am nächsten Sonntag in meiner Gemeinde in FFB. Aber der Mann lässt sich nicht abschütteln. Er ist so froh, mich angesprochen zu haben und läuft redend neben mir her. Plötzlich sieht er in der Menge ein bekanntes Gesicht. Er ruft dem Mann etwas zu, und auf einmal macht der kehrt und heftet sich ebenfalls auf meine Fersen. Als ich mittags wieder die S-Bahn besteige, habe ich zehn oder zwölf Menschen im Schlepptau, Frauen und Männer, die immer wieder betonen, dass sie gern eine lebendige Verbindung zu Jesus Christus gewinnen wollen, und dass ich Ihnen doch dabei helfen möge. Und es scheint, wie ich auf meinem Weg durch die Innenstadt wahrgenommen habe, noch ein paar mehr zu geben, denen es ähnlich ergangen ist wie mir und denen das, so wie mir schien, ebenfalls sehr peinlich war, mit solch einer geschwätzigen, aufgeregten Menschentraube durch München zu laufen.

Aber, liebe Gemeinde: so geht Erweckung anscheinend gerade nicht. Aber was ist Erweckung? Und wie kann sie sich ereignen? Wer sind die Protagonisten, wenn nicht Gott selber?

Und was passiert mit mir und dir, wenn Erweckung losgeht?

Über diese Fragen haben wir während der Predigtreihe über Erweckung nachgedacht.

Und ich möchte in diesem kurzen „Angedacht“-Beitrag nun nichts weiter tun, als noch einmal diese 10 Gesichtspunkte aufschreiben und Sie alle – auch wenn Sie die Predigtreihe gar nicht verfolgt haben – bitten: Denken Sie weiter. Und hören Sie nicht auf mit diesem Thema. Gott segne Sie dabei! Also:

  1. Erweckung in der Gemeinde – durch eine erweckte Leitung
  2. Erweckung in der Gemeinde durch die lebendige, erweckliche und gewissensbezogene Predigt
  3. Erweckung in der Gemeinde – den Lauen und Trägen in großer Treue, Liebe und Konsequenz nachgehen
  4. Erweckung in der Gemeinde – in der Weckung eines Gebetsgeistes in der ganzen Gemeinde
  5. Erweckung in der Gemeinde – in dem glaubensvollen Ergreifen des göttlichen „Ich will!“
  6. Erweckung in der Gemeinde – wenn Menschen tief erfasst werden von der Sündhaftigkeit der Sünde
  7. Erweckung in der Gemeinde – durch einen unaufhaltsamen Drang, die Sünde vor Gott und, wo notwendig, vor den Menschen zu bekennen
  8. Erweckung in der Gemeinde – in einem freien und ungehemmten Walten des Heiligen Geistes
  9. Erweckung in der Gemeinde – in einer großen Liebe zum Wort Gottes
  10. Erweckung in der Gemeinde – in Gemeindeerneuerung und Wachstum

Mit herzlichem Gruß

Euer
Unterschrift Gerd Ballon

Juliano Vidi, Predigt am 05.06.2016, Thema: "Barmherzigkeit und Gnade im Zusammenhang mit Erlösung"

Barmherzigkeit und Gnade im Zusammenhang mit Erlösung

Juliano Vidi predigt über Barmherzigkeit und Gnade im Zusammenhang mit Erlösung.

Daten

Prediger
Juliano Vidi
Thema
Barmherzigkeit und Gnade im Zusammenhang mit Erlösung
Reihe
Datum
05.06.2016
Länge
33:05
Bibelstelle

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