Gemeinsam auf Kurs 2014

Vom 19. Januar bis zum 23. Februar 2014 heißt es in diesem Jahr wieder für fünf Wochen: „Gemeinsam auf Kurs bleiben“. Für Hauskreise, Persönliche Stille und Gottesdienst stehen diesmal Teile des Römerbriefes im Mittelpunkt.

Die Aktion „Gemeinsam auf Kurs bleiben“ ist – das wissen diejenigen noch gut, die schon in den letzten Jahren mit dabei waren – so angelegt, dass wir uns alle jeweils eine Woche lang mit einem Abschnitt aus dem Römerbrief befassen. Konkret heißt das: Von Montag bis Samstag liestjede(r) für sich persönlich den jeweiligen Abschnitt. Darüber hinaus sprechen wir in denwöchentlichen Kleingruppen darüber. DenAbschluss bildet die Predigt am Sonntag, die noch einmal einen Abschnitt aus dem Kapitel aufgreift. Wertvoll ist, wenn Entdeckungen und Erfahrungen aus dem persönlichen Lesen oder den Gesprächskreisen mit in den Gottesdienst einfließen. Deshalb: Gerd Ballon wartet auf Anmerkungen aus den Hauskreisen! Wir haben darauf geachtet, dass diese Aktion nicht durch besondere Gottesdienste und Ereignisse unterbrochen wird.

Der Römerbrief ist ein relativ komplizierter Brief. Da wir im Gottesdienst nur Ausschnitte behandeln, empfehlen wir zur Lesung in der jeweiligen Woche jeweils das Umfeld des ausgewählten Abschnitts. Auf diese Weise erhalten wir in dieser Zeit mehr Zugang zum gesamten Brief. Die genauen Textabschnitte findet Ihr auf Seite 10.

Das Besondere dieser Aktion ist, dass das eigene geistliche Leben, die Gespräche in den Kleingruppen und der Gottesdienst samt Predigt miteinander verknüpft werden. Von daher ist jede und jeder eingeladen, sich auch in seiner eigenen „Persönlichen Stille mit Gott“ eine Woche lang mit diesem einen angegebenen Bibeltext zu befassen. Das ist zunächst sicher ungewöhnlich, mehrere Tage hintereinander denselben Text zu lesen, aber es ist mehr als sinnvoll. Dietrich Bonhoeffer schreibt dazu:

„Es ist ratsam, der stillen Gebetszeit ein Wort Gottes zugrunde zu legen. Es kann für eine Woche derselbe Schriftabschnitt sein. Dann wird das Wort in uns zu wohnen und zu leben beginnen und uns bewußt oder unbewußt gegenwärtig sein. Es ist nicht gut, jeden Tag einen anderen Text zu meditieren, da wir nicht immer in gleicher Aufnahmebereitschaft sind und die Texte meistens viel zu groß sind. Außerdem: Ein zu rascher Wechsel macht oberflächlich. Stattdessen: immer wieder dasselbe Wort lesen, sich die Gedanken niederschreiben, zeitweilig die Verse auswendig lernen. Wie das Wort eines lieben Menschen dir den ganzen Tag lang nachgeht, so soll das Wort der Schrift unaufhörlich in dir nachklingen und an dir arbeiten. Wie du das Wort eines lieben Menschen nicht zergliederst, sondern es hinnimmst, wie es dir gesagt ist, so nimm das Wort der Schrift hin und bewege es in deinem Herzen wie Maria tat.“

Also – eine herzliche Einladung – auch über diese Homepage: Gemeinsam auf Kurs gehen!

 

Das Heft zum Kurs

Gemeinsam auf Kurs 2014

Kommentar verfassen