Frauenfrühstück 20. Juni 2015 – Thema: „Wer bin ich, wenn keiner hinsieht“

Unser alljährliches Frühjahrs-Frauenfrühstück fand dieses Jahr im Rahmen des ökumenischen Kirchentages am 20. Juni 2015 statt. Insgesamt konnten wir 87 Frauen bei uns in der FeG begrüßen, davon 57 Gäste und von diesen kamen 19 Frauen noch am Morgen spontan, was uns zusätzlich freute.

Die Referentin Alexandra Depuhl reiste “fast” frisch aus Paraguay von ihrer Arbeit bei evacademy an, mit lediglich 3 Tagen Zwischenstop daheim. Sie ist 71 Jahre, verwitwet, lebt am Niederrhein, ist Mutter einer internationalen Familie von 4 verheirateten Kinden mit zehn Enkeln und aktiv in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Krefeld, der Evangelischen Allianz Deutschland sowie als Teamleiterin von NextLEVEL Leadership. Für evacademy veranstaltet sie Vorträge, Workshops, Predigten und Seminare in Deutschland, Europa und Paraguay.

Ihr Hauptanliegen in all diesen Engagements ist die Förderung von Frauen und wie diese ihre Berufung finden können. Ein Grundprinzip ihrer Vorträge lautet: Stärken und fördern, was eine Frau besonders gut kann, Gebiete, in denen man weniger begabt ist, überlässt man anderen Frauen, die dieses Thema besser beherrschen und dort ihre Gabe besitzen. Viele Frauen sind zu viel mehr fähig als was sie sich zutrauen oder manchmal von sich glauben nur zu können.

Nach einem Kurzinterview zu Ihrer Person, den beruflichen Stationen und wie sie zu ihrer Berufung gefunden hat, referierte Frau Depuhl lebensnah über das, für vermutlich für viele, interessante Thema: „Wer bin ich, wenn keiner hinsieht?“.

Ich denke jede Frau im Raum konnte von diesem Vortrag etwas für sich mitnehmen, wobei die Empfehlung in allen Lebenslagen zu versuchen authentisch zu sein, wohl das größte Geheimnis dieser Thematik ist. Ebenso mit sich selber gnädiger und toleranter zu sein und die hohe Erwartung an die eigene Person ein wenig zu minimieren. Einen interessanten Wendepunkt nahm der Vortrag am Ende, als Frau Depuhl zu dem Fazit kam, dass das Thema eigentlich falsch formuliert sei. Weil: Man ist nie alleine, es gibt EINEN, der immer hinsieht!

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