Symbolbild "Licht in der Dunkelheit": Nahaufnahme brennendes Streichholz

Licht in der Dunkelheit

Umso fester verlassen wir uns jetzt auf das, was Gott durch seine Propheten zugesagt hat. Auch ihr tut gut daran, wenn ihr darauf hört. Denn Gottes Zusagen leuchten wie ein Licht in der Dunkelheit, bis der Tag anbricht und der aufgehende Morgenstern in eure Herzen scheint. 2. Petrus 1,19

Der Monatsspruch für den November 2016.

„Licht in der Dunkelheit“ – Gerade jetzt in der Winterzeit übt Licht eine besondere Anziehungskraft aus.

Wenn wir draußen unterwegs sind, unterwegs sein müssen, es kalt, feucht und dunkel ist und wir sehen endlich das Eingangslicht von unserem Haus – dann wissen wir: wir sind auf dem richtigen Weg, dort ist unser Ziel, dort ist es warm und hell.

Wenn wir das Licht sehen, dann sind wir noch unterwegs, dann sind wir noch nicht am Ziel, dann ist es immer noch kalt, feucht und dunkel um uns. Das Licht ist ein Versprechen für das Zuhause, das vor uns liegt. Das Licht gibt uns Kraft, neuen Mut, es spornt uns an. Wir laufen auf das Licht zu, behalten es fest im Blick und die kalte, feuchte Dunkelheit um uns verliert an Bedrohlichkeit.

Wir wissen: Da geht es lang. Da vorne ist unser Zuhause. Das Licht leuchtet uns heim.

Der Brief, in dem Petrus dieses Bild verwendet, ist an alle gerichtet, die an Jesus Christus glauben – also auch an uns. Petrus schreibt in diesem Brief, dass er uns daran erinnern möchte, dass

  • Gott uns von unserer Schuld befreit hat,
  • wir an Gottes ewigen Wesen und Leben Anteil haben werden.

Das ist unser Zuhause: das ewige Reich Gottes.
Das Licht, das uns durch das Versprechen dieses ewigen Lebens mit Gott scheint, ist kein Irrlicht. Es ist Gott selber, der uns das Versprechen gibt und Gott hält, was er verspricht. Petrus kann das sagen, weil er Jesus Christus mit eigenen Augen gesehen hat, weil er miterlebt hat, wie Gott Jesus Christus als seinen Sohn bestätigt hat (2. Petr. 1,16ff).
Und jetzt ist es das Herzensanliegen von Petrus, kurz vor seinem Tod, uns zu ermutigen, dass wir ganz und gar Gott vertrauen, seinem Versprechen vertrauen und unser Leben danach ausrichten.
So wie das ferne Licht, das uns heimleuchtet, unseren Weg durch die Dunkelheit bestimmt, so sollen die Verheißungen Gottes unseren Lebensweg bestimmen.
Auf diesem Weg sind wir nicht allein. Gott hat uns „seinen Geist in unser Herz gegeben als Anzahlung auf das ewige Leben, das er uns schenken will“ (1. Kor 1,22).

Am Ende des Weges wird uns Jesus, der Morgenstern, empfangen und wir werden erleben, dass Gott Wort gehalten hat:
Wir werden mit ihm zusammenleben Und es wird keine Tränen, keinen Tod, keine Traurigkeit, keine Klage und keine Quälerei mehr geben (Offb. 21,4).

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