Kissen, Farbe und Tasse auf Stühlen. Seinen Freunden gibts der Herr im Schlaf

Seinen Freunden gibt’s der Herr im Schlaf

Im Jugendgottesdienst predigt Thorsten Hegenscheidt mit vielen Beispielen über Gottes Segen, den seine Freunde (auch) im Schlaf bekommen.

Daten

Prediger
Thorsten Hegenscheidt
Thema
Seinen Freunden gibt’s der Herr im Schlaf
Reihe
Datum
15.10.2017
Länge
19:28
Bibelstelle
Psalm 127
Thorsten Hegenscheidt
Thorsten Hegenscheidt

Lesungstext

1 Ein Lied von Salomo für Festbesucher, die nach Jerusalem hinaufziehen. Wenn der HERR nicht das Haus baut, dann ist alle Mühe der Bauleute umsonst. Wenn der HERR nicht die Stadt bewacht, dann wachen die Wächter vergeblich. 2 Ihr steht frühmorgens auf und gönnt euch erst spät am Abend Ruhe, um das sauer verdiente Brot zu essen. Doch ohne Gottes Segen ist alles umsonst! Denen, die er liebt, gibt Gott alles Nötige im Schlaf! 3 Auch Kinder sind ein Geschenk des HERRN; wer sie empfängt, wird damit reich belohnt. 4 Die Söhne, die man im jungen Alter bekommt, sind wie Pfeile in der Hand eines Kriegers. 5 Wer viele solcher Pfeile in seinem Köcher hat, der ist wirklich glücklich zu nennen! Seine Söhne werden ihm Recht verschaffen, wenn seine Feinde ihn vor Gericht anklagen.

Predigt

Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!

Heute geht es um Pslam 127

=> (Unterbrechung Halt – Wir müssen und vorbereiten, Teens holen Schlafsachen)

.. , denn seinen Freunden gibt er es im Schlaf.

  • Klingt nach Schlaraffenland, alles für mich.
  • Klingt nach „Lieben Gott einen guten Mann sein lassen.“
  • Ich bin versorgt, heißt das nichts tun und Leben genießen ???

Nein, beim Schlaraffenland, dreht sich alles um mich, beim Psalm geht es um Gott.

Dieser Psalm hat freilich mit Gutem, das mir widerfährt, zu tun.

Er erinnert an die Bundesschlüsse:

  • Noah Sonne + Regen
  • Abraham ein großes Volk
  • Mose Ich bin der Herr, dein Gott, der dich aus Ägyptenland geführt hat

Bündnisse, die Gott eingegangen ist für die Menschen, bevor sie gut werden

Gott hat Dich lieb und will Gutes tun. So ist Gott tatsächlich.

=> Sein Wesenszug ist „für den Menschen“. Daran glaub ich.

Wie ist es im Alltag?

Die alten Geschichte glaube ich gern. Auf die Ewigkeit vertraue ich. Aber heute?

(Butter aus Kühlschrank)

Schaut Euch den Kühlschrank an.

  • Habt Ihr Webcams dafür? Lasst Ihr in ein Wochenende allein?
  • Ich lasse ihn allein, obwohl mein Essen drinnen ist.
  • Der Kühlschrank ist existenziell für mich.

Traue ich meinem Kühlschrank mehr, als meinem Gott? Der Kühlschrank arbeitet nachts und ich schlaf und habe keine Bedenken. Und Gott?

Der Psalm ist kein Vorwurf, er ist Ermutigung. Egal, was Du denkst – Sorge und nicht Sorge- Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und hernach lange sitzet und esset euer Brot mit Sorgen;

Gott handelt, wacht und ist gut zu mir.

(Löffel decken)

Manchmal ist das mein Problem – Bin ich nur kleiner Löffel? Sieht mich Gott, nimmt er mich ernst?

Ich möchte lieber großer Löffel sein. So wichtig, dass Gott mich braucht und auf mich aufpassen muss.

Übrigens Kelle und kein Schaumschläger sein

Ordentlich was bewegen – denn dann denke ich, „darf“ Gott mich nicht übersehen. Er braucht mich ja. Doch diese Angst ist unnötig.

Gott übersieht nicht. Das sagt mir der Psalm. Gott will mich beschenken. Die Größe und Liebe wird mir besonders bewusst, wenn ich sicher bin, es ist unnötig für Gott, unverdient von mir.

Großen Glauben erleben die kleinen Löffel. Ein Trost amRande; Kleine Löffel sind Propheten des Guten, der Nachspeise.

Vielleicht erkennt Ihr die Stelle wieder in dieser Situation. (Brotzeitbox richten). Schaut sie Euch an.

Die Kinder schlafen und Mama richtet das Frühstück, Brotzeit oder motiviert zum pünktlichen Aufstehen. Gott ist wie Mama. Wir schlafen und er richtet schon alles für den Tag. Bereitet, was wir jetzt brauchen. Egal ob Hausaufgaben gemacht sind oder nicht. Aber nur für den einen Tag. Keine Mama richtet Brote für die ganze Woche.

Doch eine Art Schlaraffenland? Naja, Salomo nennt auch Arbeit: Wenn der HERR nicht das Haus baut, so arbeiten umsonst, die daran bauen.

Und „Wächter“. Wenn der HERR nicht die Stadt behütet, so wacht der Wächter umsonst.

Es gibt auch Schlechtes, Unangenehmes, Böses. Das, was ich nicht will.

=> Das ist gute Überleitung zum Wecken. Aufstehen!

(Wecker spielen, Teens Frühstücken lassen)

Wie kann ich das Schlechte einordnen? Gut meint es gut mit mir UND dem Anderen.

Vgl Apg 1, Himmelfahrt: Jünger „Kommt jetzt das Reich Israel?“, Jesus „Ich gebe Euch die Kraft des Hlg. Geist und werdet meine Zeugen sein“. Die Jünger fragen: Beginnt die Party? Und Jesus antwortet: Erst solleten wir einladen.

Das sind verschiedene Ziele.

Aber jetzt wird es Zeit zur Schule oder Arbeit zu gehen – ich muss kurz unterbrechen.

(- zur Schule schicken, 1 bleibt zurück zum Abspülen

– Sekretärinnen-Spiel / Lehrer ruft für hintere Bank.

Rhabarber, Krokodil, Bushaltestelle, Hornissennest

+ Luisa zeigt das Wort „Christus“ aber schummelt dadurch beim Spielen

– das wird „von der Welt“ bestraft mit rußgeschwärztem Korken Punkte in ihr Gesicht malen)

Was haben wir gelernt?

  • Die Welt braucht das Wort, aber sie will nicht zu hören.

  • Das macht Probleme. „Falsch spielen“ also anders als alle! – wird bestraft. Bringt Ärger.

Wenn Gott die Menschen erreichen will, dass „alle Menschen“ zu seinen Freunden werden, bekommen wir Gegenwind. Wir ziehen uns nicht ins Paradies zurück, sondern gehen dorthin, wo Gott uns braucht. Er braucht uns dort, wo Menschen leiden, wo Leid ist.

Wie komme ich aus der Nummer jetzt raus? Gott sorgt für mich im Schlaf und sieht die anderen, die ihn brauchen? Schauen wir in den Psalm

Salomo schreibt komplett mit einem Gedankensprung weiter:

Siehe, Kinder sind eine Gabe des HERRN, und Leibesfrucht ist ein Geschenk. Wie Pfeile in der Hand eines Starken, so sind die Söhne der Jugendzeit. Wohl dem, der seinen Köcher mit ihnen gefüllt hat! Sie werden nicht zuschanden, wenn sie mit ihren Feinden verhandeln im Tor.

Das ist es. „Jugendzeit – nicht Kind“ Das ist deshalb so einprägsam. Für mich eine Beschreibung von „Die Zukunft hat jetzt schon begonnen“. Ich lebe jetzt schon in der Zeit von morgen.

Der Jugendliche, Sohn,

  • hat viel von seinen Eltern aufgenommen und

  • startet quasi mit mir in die nächste Generation.

Damit es besser zu heute passt – Mein Vergleich:

Eine gespülte Kaffetasse. Meine gespülte Kaffee-Tasse. Spülmaschine ausräumen ist blöd, außer Kaffee-Tasse. Warum? Sie ist das greifbare Zeichen, dass ich morgen wieder frischen, leckeren Kaffe bekomme. Ich halte die Tasse in der Hand. Faustpfand des Genusses.

Das ist dieser Psalm. Mein Glaube, Gott hier mit seinen guten Taten.

Ich habe viel in die Hand gegeben bekommen, etwas fehlt noch und wir aber rein kommen Genau wie Du es erlebt hast. Glaube ist Hoffnung für das Leben, nicht nur Beschreibung von religiösen Praktiken und alte Geschichten Glaube ist Kraft. Gott ist da, auch erlebe es, und trotz aller Widrigkeiten, weiß ich: Er ist gut, er hat mich lieb.Er hat und wird sich um mich kümmern.

Zusammenfassung

(Sina bringt ihr Kissen) – Gott richtet die Pausenbrote, während ich noch schlafen

(Luisa bringt Ruß-Korken) – wir leben in der Welt, um die Liebesbotschaft Gottes allen zu bringen. Das gibt Ärger.

(Maren bringt Tasse) – wir haben ein Faustpfand mit Gottesverheißungen

Amen

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