„Du machst mich fertig!“ Vom Umgang mit schwierigen Menschen

In unserem Gottesdienstsaal haben am 21. Oktober 105 Frauen gemeinsam gefrühstückt, geratscht und gelacht, Liedern und natürlich einem Vortrag gelauscht und auch Gottes Segen zugesprochen bekommen. Denn sie sind der Einladung zum „großen Frauenfrühstück“ mit der Referentin Tamara Hinz zum Thema „Du machst mich fertig!“ gefolgt.

Über diese große Resonanz freute sich das Organisationsteam, bestehend aus Tina Wurm, Susi Kandler und mir, sehr. Denn sie zeigt eindrücklich, dass die Frauenfrühstücksarbeit mit ihrer langen 21-jährigen Tradition in unserer Gemeinde nach wie vor ein zeitgemäßes Event ist. Besonders hervorzuheben ist, dass wir beim großen Frauenfrühstück regelmäßig zu etwa 60% gemeindefremde Frauen willkommen heißen. Insbesondere dieser evangelistische Aspekt ist uns eine große Freude und zugleich unsere Motivation.

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Wir möchten hier einen kurzen Einblick geben, was schon im Vorfeld an organisatorischen  Aufgaben dazugehört, um diesen Groß-Event zu planen:

  • die Terminvereinbarung mit der jeweiligen Referentin meist weit über ein Jahr im Voraus
  • die Arbeitsaufteilung innerhalb des Frühstück-Teams
  • die grobe Ideensammlung zur inhaltlichen Gestaltung des Vormittags
  • die Gestaltung des Flyers in Abstimmung mit der Referentin, danach der Druckauftrag.

Bei weiteren Treffen geht es dann in die Details, wie beispielsweise:

  • die Festlegung des Ablaufplans und das Abstimmen der Moderation
  • das Erstellen der Mitarbeiterliste und hoffen, dass sich genügend Helfer für die vielen unterschiedlichen Tätigkeitsbereiche finden, dazu gehört auch das Stellen der Tische und Stühle vor und auch nach dem Frühstück
  • das Entgegennehmen der Anmeldungen, aber auch die Technik, die Musik
  • das Einkaufen der Lebensmittel, das Decken u. Dekorieren der Tische
  • Arbeiten in der Küche, einen Tag vor dem Event und direkt am Veranstaltungstag, dazu gehört Kaffeekochen, Obst- u. Gemüseschnippeln, Eier schälen, Müsli zubereiten – das bedeutet für die Mitarbeiterinnen ab 7 Uhr in der Küche antreten.

Und das wunderbare ist, dass sich für all diese Dienste bei jedem großen Frauenfrühstück immer wieder genügend Mitarbeiter finden.

Daher möchten wir an dieser Stelle allen tatkräftigen Helferinnen und Helfern, – ja auch einige Männer sind darunter – die das Frauenfrühstück unterstützen, von Herzen ein Vergelt´s Gott zusprechen; denn ohne Euch wäre diese Veranstaltung schlicht weg nicht durchführbar.

Ein besonderers Dankeschön geht an Susan Kandler, die das Organisationsteam mit Ablauf dieses Frühstücks leider verlässt.
Zum Inhalt des Vortrages diesmal nur so viel: er war sehr gut und bot sowohl Einblicke in das Strickmuster schwieriger Menschen als auch Hilfestellung im Umgang mit ihnen. Wer beim Frühstück verhindert war, kann ihn sich hier anhören. Es lohnt sich!

Und nach dem Frühstück ist quasi auch schon wieder vor dem nächsten großen Frauenfrühstück, das am 28 April 2018 sein wird. Ich freu mich schon drauf, denn die Organisation und Moderation macht mir großen Spaß. Bist auch Du wieder dabei?

Herzliche Grüße
Silvia Ponath

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