3 Herzen aus geschnittenem Holz, nebeneinander aufgehängt an Drähten

Gott hat uns beschenkt mit seiner Liebe

Das wäre doch richtig gut, wenn wir das heute morgen erleben würden: wie Gott uns beschenkt und in uns seine Liebe entzündet – und wir alle Kinder und Erwachsene, wieder neue Kraft und Hoffnung geschenkt bekommen, wenn Gott die Freude am Leben in uns wieder so richtig entfachen könnte.

Daten

Prediger
Gerd Ballon
Thema
Kurzansprache: Gott hat uns beschenkt mit seiner Liebe
Reihe
Datum
17.12.2017
Länge
08:53
Bibelstelle
Gerd Ballon, Pastor und Gemeindeleiter
Gerd Ballon, Pastor und Gemeindeleiter

Predigt

Liebe Gottesdienstbesucher,

die Tante Elisabeth gerade aus dem Stück hat uns alle ja eingeladen zum Feiern. Sie hat ja gesagt:

Und dann bete ich manchmal zu Jesus und bitte ihn, dass er mich auch heute genau so in die Arme schließen soll und dass ich bereit bin, mir von ihm helfen zu lassen. Jesus soll mich wieder so segnen wie damals meine Neffen und meine kleine Magdalena. Dann spüre ich oft, wie er in mir seine Liebe entzündet und das Feuer immer größer wird. Und ich kriege wieder neue Kraft und Hoffnung. – Und das, liebe Leute hier, tut so richtig gut. Kennt Ihr aber auch, oder? Also – dann erinnert Euch mal in ein paar Tagen dankbar an die Geburt des Rabbi Jesus in diesem Stall bei Bethlehem. Und werdet so fröhlich dabei wie wir das waren, als wir damals von Jesus gesegnet wurden. Macht´s gut.

Liebe Besucher, lieber internationalen Freunde, ob Christen oder Moslems,

das wäre doch richtig gut, wenn wir das heute morgen erleben würden: wie Gott uns beschenkt und in uns seine Liebe entzündet – und wir alle Kinder und Erwachsene, wieder neue Kraft und Hoffnung geschenkt bekommen, wenn Gott die Freude am Leben in uns wieder so richtig entfachen könnte.

Denn: dazu hat Gott sich ja damals ganz klein und arm gemacht, um zu uns Menschen zu kommen. – Weihnachten heisst ja: Er hat die himmlische Grenze überschritten und ist auf die Erde gekommen. Die Bibel sagt: Gott sandte seinen Sohn Jesus Christus zu uns Menschen.

Und weil alle Hotels und Unterkünfte überfüllt waren, wurde Gottes Sohn Jesus Christus in einem ganz einfachen schmutzigen Stall geboren. Gott legt keinen Wert auf Reichtum und Komfort. Er ist auch mit einer Krippe zufrieden.

Und bis heute ist es so: Gott liebt es, wenn ich und Du uns jedes Jahr zu Weihnachten erinnern lassen an seine Liebe und Fürsorge.

Gott möchte auch heute morgen mir und Dir freundlich begegnen. Er möchte auch mir und Dir neue Hoffnung und eine neue Zukunft schenken.

Und wenn Sie möchten, lassen Sie Sich in diesem Jahr zu Weihnachten von ihm in den Arm nehmen und liebhaben und – retten. Ich jedenfalls will das tun.

Und ich habe mich gefreut über die jungen Leute soeben. Die haben ja von der Liebe des Sohnes Gottes zu den Kindern und den Frauen berichtet. Ich glaube: weil Gott arm geworden ist, als er auf diese Erde kam; weil er ein hilfloses kleines Kind geworden ist, den Menschen schutzlos ausgeliefert – deshalb segnet er die Kinder so gern. Deswegen haben Kinder immer einen freien Zugang zu seinem Herzen.

Und deshalb schenkt er auch uns Erwachsenen, mir und Dir, besonders in der Advents – und Weihnachtszeit seine besondere Aufmerksamkeit. Er schenkt mir und Dir Vergebung von Schuld; er schenkt mir und Dir einen neuen Anfang mit Menschen, die uns Unrecht getan haben; er macht Mut, zu ihm zu kommen und ihn zu bitten: Segne uns mit Deiner Liebe. Gib uns Deinen Schalom, Deinen Salam. Wir brauchen Dich.

Deshalb hat Jesus damals seine Jünger zurechtgewiesen und die Kinder zu sich gerufen. Er wollte sie gern segnen. Er will das auch heute: segnen. Mich – und Dich. Lass Dich doch beschenken von Gott.

Deshalb – noch eine gesegnete letzte Adventswoche – und dann frohe und gesegnete Weihnachten – Gott hat uns beschenkt mit seiner Liebe.

Darüber können wir uns wirklich freuen.

Amen

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