Schlagwort: GOTT

Viele bunte Regenschirme. Bild zum Regenschirm-Tag

Der Regenschirm-Tag (10.02.2018)

Der Regenschirm-Tag findet jedes Jahr statt, um an die Erfindung des Regenschirms zu erinnern. Ein Regenschirm ist ein alltäglicher Gebrauchsgegenstand; er soll vor Wettereinflüssen schützen und besteht aus einer Plane aus Nylon oder anderen Polyamiden, die auf Kiele gespannt ist und traditionell an einem langen lotrecht aufgesetzten Stiel in die Höhe gehalten wird. (Dieser Text wurde von www.kleiner-kalender.de entnommen.)

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Baum mit Ästen. Symbolbild zum Thema "gehorchen"

Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen…

Da stehen um das Jahr 33 nach Christus ein paar Apostel vor dem Sanhedrin, dem Staatsgericht der Juden. Noch in der Nacht vorher waren sie im Gefängnis gewesen. Ein Engel war erschienen und hatte sie befreit. Statt sie aber nun in ihre Verstecke zu schicken, befiehlt Gottes Bote ihnen: „Geht in den Tempel und tut, was Ihr bisher getan habt – bezeugt Gottes Frohe Botschaft.“ Die Behörden sind am nächsten Morgen sehr verlegen. Sie bitten die Apostel wieder zu sich – denn man hat Angst vor einem Aufruhr – und ermahnt sie nochmals deutlich: „Schweigt! Warum macht Ihr diesen Aufruhr in der Stadt?“

Und dann fällt dieser Satz: „Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen“ Und das heißt: Wir lassen uns nicht verbieten, unserem Glauben an Jesus Worte zu geben und von dem Auferstandenen zu sprechen. Denn: Er selbst hat es uns so geboten. Und Gottes Wort schneidet Menschenwort!

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Geschenk als Symbol für das Geschenk Gottes

Weihnachten – Gottes Geschenk an uns

Es gibt keine schönere Schilderung der Geburtsgeschichte Jesu als die bei Lukas. Lassen Sie uns deshalb heute Morgen bei Lukas 2,1-20 bleiben. Dabei wollen wir über diese uns so vertraute Geschichte und Gottes Geschenk derart nachdenken, dass wir sie im Zusammenhang des gesamten Lukas – Evangeliums sehen. Jeder der vier Evangelisten hat über Jesus aus seiner persönlichen Sicht berichtet und das festgehalten, was ihm selber und im Blick auf seine Leser besonders wichtig erschien. So auch Lukas. Schon in seiner Weihnachtsgeschichte erkennen wir Züge, die für sein gesamtes Evangelium bezeichnend sind.

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3 Herzen aus geschnittenem Holz, nebeneinander aufgehängt an Drähten

Gott hat uns beschenkt mit seiner Liebe

Das wäre doch richtig gut, wenn wir das heute morgen erleben würden: wie Gott uns beschenkt und in uns seine Liebe entzündet – und wir alle Kinder und Erwachsene, wieder neue Kraft und Hoffnung geschenkt bekommen, wenn Gott die Freude am Leben in uns wieder so richtig entfachen könnte.

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Symbolbild: "Keinem von uns ist Gott fern!": Kinderhand in Erwachsenenhand

Keinem von uns ist Gott fern!

Paulus ist weit gekommen auf seiner Wanderschaft durch Kleinasien und Europa. Er ist bis Athen gelangt, in die Hauptstadt Griechenlands, in die Metropole des Denkens.

Und stellen wir uns einmal Paulus als einen antiken Touristen vor. Er hat sich diese Stadt angeschaut – nicht mit Phototasche und Traveller – Scheckbuch, mit Luxushotel und Swimmingpool. Er kam ja in Sachen Evangelium. Und dann lief er durch diese Stadt, sah die prächtigen Bauten der Akropolis, sah im Tal unten das Herakleion, kam auf den Areopag. Hörte, wie weise und arrogant dort gerade über Weltgedanken geredet wurde. Und begegnet irgendwo dann auch dem “Altar für den unbekannten Gott”. Dieser Altar war sicherheitshalber gebaut worden, um nur ja keinen Gott zu vergessen. Denn der so Vergessene könnte sich ja ärgern und, falls er nur mächtig genug wäre, Athen in Schutt und Asche legen. Pls sieht also diesen Altar, und als er die Gelegenheit bekommt, seine Frohe Botschaft vor einer Öffentlichkeit zu sagen, die interessiert, aber doch sehr von oben herab zuhört, da macht er dann beredsam deutlich

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Sonnenaufgang

DAS IST MEIN GOTT!

Der Herr hat mir Kraft gegeben und mich froh gemacht; nun kann ich wieder singen. Er hat mich gerettet! Er ist mein Gott, ihn will ich preisen! Er ist der Gott meines Vaters, ihn allein will ich ehren.Exodus 15, 2

Sonnenaufgang am Ufer des Roten Meeres. Schon von weitem kann man Mose und Israeliten hören.
Klar und deutlich schallt es aus dem Lager. Lautes Singen und Jubeln: DAS IST MEIN GOTT!

Es gibt kein Halten mehr, kein Zweifeln, keine Scheu oder Scham. Alle Mühsal und alle Sorgen sind im Angesicht dieser Gotteserfahrung unbedeutend.

„Der HERR ist meine Stärke und mein Lobgesang und ist mein Heil. Das ist mein Gott, ich will ihn preisen, er ist meines Vaters Gott, ich will ihn erheben“

Und: Es ist Gott für …: meine Stärke, mein Lobgesang, mein Heil, mein Gott.
Gott für mich.

Gott hat Mose und die Israeliten gerade trockenen Fußes durch das Rote Meer geführt, die Ägypter vernichtet und die Israeliten gerettet. Das war keine kleine Tat, es war ein unzweifelhaftes und großes Wunder. Das konnte nur Gott tun. Gott sagt selber, dass er durch dieses Wunder zeigen will, „wie mächtig und erhaben“ er ist.

Ägypter und Israeliten haben beide erkannt, wie mächtig und erhaben Gott ist. Für die einen bedeutete es im wahrsten Sinne des Wortes „Untergang“, für die anderen Rettung.

Und jetzt – nach dieser Erfahrung – schallt es laut aus dem Lager der Israeliten: Das ist mein Gott. Das Erkennen des mächtigen und erhabenen Eingreifens Gottes führt zu Jubel, Lobpreis, zur Anbetung Gottes.

Diese Rettung steht am Anfang der Wanderung des Volkes Israel. Die Israeliten haben erlebt, wie Gott in ihr Leben eingreift, wie er Wort hält. Gott selbst hat das Volk auf diese Reise geschickt und gleich zu Anfang hat er seine Treue und seine Macht erwiesen und ihren Gehorsam belohnt. Es wird noch viele Situationen geben, an denen das Volk wieder von Zweifeln, Sorgen, Ängsten und Misstrauen Gott gegenüber geplagt wird. Am Ende wird Israel das gelobte Land erreichen und Gott seine Zusage gehalten haben. Bei all den Herausforderungen, vor denen das Volk damals noch stand, war es am Anfang wichtig, dass das Volk persönlich erfährt, dass Gott retten will und kann.

Gott will und kann – diese Wahrheit zu hören und anzunehmen, dass ist auch für uns elementar wichtig. Wenn Jesus Christus sagt, „Ihr dürft sicher sein: Ich bin immer bei euch, bis das Ende dieser Welt gekommen ist.“, dann will er und kann er diese Versprechen halten, egal, ob unser Weg eben oder über Berge und Täler führt.

Nicht immer werden wir die Nähe Gottes und sein Eingreifen auf so mächtige und nicht zu bezweifelnde Art und Weise erleben, wie die Israeliten am Roten Meer – das haben die Israeliten übrigens auch nicht. Trotzdem gilt seine Zusage, dass er bei uns ist.
Nichtsdestotrotz halte ich persönliche Erfahrungen mit Gott für fundamental wichtig. Wissen und Erfahrung gehören zusammen. Beides zusammen macht unseren Glauben lebendig und leidenschaftlich. Und ich bin überzeugt, dass wir Gott (noch mehr) in unserem persönlichem Leben erfahren können. Lasst uns daher nicht aufhören, ihn darum zu bitten und unser Herz und Leben dafür zu öffnen.

Und dann, wenn wir größere und kleiner „Rote – Meer-Erfahrungen“ mit Gott in unserm Leben machen – dann lasst uns laut jubeln, so dass es jeder hören kann:

DAS IST MEIN GOTT!

Andrea Schauperl, Gemeindeleiterin
Andrea Schauperl, Gemeindeleiterin