Schlagwort: Matthäus

Hose mit Lilie, Symboolbild zum Tag der verlorenen Socke

09.05.2018 – Tag der verlorenen Socke

Heute möchte ich nicht von einer verlorenen Socke erzählen – das ist uns allen schon mal passiert – sondern von einer wiedergefundenen Hose. Manchen Menschen ist es nicht bekannt, wie schwer es manchen Menschen – ich bin einer dieser Menschen – fällt, eine Hose zu kaufen. Der Hosenkauf ist eine spezielle Form der modernen Folter: man nähert sich hoffnungsvoll dem gut gefüllten Jeansregal im Geschäft. Da gibt es verschiedene Längen, Farben, Modelle… da ist doch bestimmt das richtige für mich dabei? Mutig greife ich mitten hinein und stehe kurze Zeit später mit fünf bis zehn Hosen in der Umkleidekabine.

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Symbolbild "Ende der Welt": Brennende Stadt

Siehe, ich bin bei Euch alle Tage bis ans Ende der Welt

„Matthäi am letzten“ – so nennt mancher diesen Vers im Matthäusevangelium. Er steht zunächst einmal als letzter Satz im Matthäusevangelium. „Siehe, ich bin bei Euch alle Tage bis ans Ende der Welt.“ Das ist der Schlusssatz, so wie die Offenbarung des Johannes als das letzte Buch de Bibel das „Herr, komme bald“ wie eine Schlussantwort auf diesen Satz formuliert.

Aber: „Der ist Matthäi am letzten“ – haben Sie diesen Satz schon einmal gehört? „Der ist Matthäi am letzten“ – das heißt: der ist am Ende. Dem kann nur noch dieser Trostsatz des Herrn Jesus helfen. Der hat niemanden mehr als Gott.

So am Ende ist hier – hoffentlich – niemand heute Morgen. Aber wenn – dann ist er am richtigen Ort. Denn dieser Vers ist allerdings ein sehr trostvolles Wort, das uns sehr viel Mut und Zuversicht geben will. Deshalb lassen sie uns heute Morgen in dieser wg. des Abendmahls sehr kurzen Predigt darüber nachdenken.

Geschätzte Lesezeit: 5 Minuten

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Symbolbild zur Predigt "Schatz im Acker - köstliche Perle": Spiegelnder Wassertropfen, ähnlich eine Perle vor hellem, leerem Hintergrund

Schatz im Acker – köstliche Perle

Wir wenden uns heute Morgen einem der Himmelreichgleichnisse zu. Dabei ist erst einmal wichtig, was das NT über das Himmelreich sagt. Johannes der Täufer macht das in Matt 3,2 (4,17; 10,7) ganz deutlich: „Das Himmelreich ist nahe herbeigekommen.“ Beim Himmelreich geht es immer um etwas Zukünftiges und um bereits mit dem Kommen Jesu Geschenktes, Angebrochenes. Dass das Himmelreich in meinem Leben wirksam wird und dass ich die Hoffnung auf den Anbruch des Himmelreichs bis in die Ewigkeit hinein nicht verliere, das ist das Anliegen Jesu an seine Gemeinde und an jeden Einzelnen. Jesus Christus ist Gottes Geschenk an uns – eine köstliche Perle, ein Schatz im Acker, der Anlass für ein Festmahl, ein wiedergefundener Groschen.

Und auf diesem Hintergrund fragen die Himmelreichgleichnisse immer dasselbe:
Was ist Dir das Reich Gottes wert? Alles? Oder nur ein müdes Lächeln? Einen Sonntagmorgen-Spaziergang oder ein jährliches Monatsgehalt? Zwei Wochen Urlaub oder, wie Martin Luther es in einem Lied sagt, „Gut, Ehr, Kind und Weib“? Dein ganzes Leben mit allem, was Du hast und bist?
Von der Antwort auf diese Frage hängt laut dem Neuen Testament vieles ab! Mindestens die Freude Deines Lebens! Wenn nicht Deine Zukunft bei Gott!

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