Schlagwort: Traum

#96Thesen | Die zwölfte Aufgabe: Die Kirche nach vorne träumen

#96Thesen | Die zwölfte Aufgabe: Die Kirche nach vorne träumen

Die zwölfte Aufgabe der 96 Thesen von Klaus Douglass zum Thema: Die Kirche nach vorne träumen

  1. Mehr als an allen finanziellen und personellen Engpässen leidet unsere Kirche derzeit an fehlenden Träumen.
  2. Träume sind nicht unrealistisch. Sie sind lediglich in einer anderen Realität ver-wurzelt.
  3. Die Kirche nach vorne zu träumen heißt, in unseren Gemeinden den Traum von der Urgemeinde neu zu beleben.
  4. Die kommende Kirche träumen heißt, Gottes Traum von Kirche nachzuspüren.
  5. Unsere Träume müssen groß genug sein, dass Gott darin Platz findet.
  6. Träumen allein reicht nicht. Wir müssen unsere Träume auch in die Tat umsetzen.
  7. Nach vorne träumen heißt Neues zu umarmen.
  8. Die einzigen Mächte, die etwas zum Guten verändern können, sind Glaube, Liebe und Hoffnung.

Quelle

Symbolbild zur Predigt "Diese Vision ist der Hammer": Nahaufnahme eines Auges

Diese Vision ist der Hammer

Kaum eine Rede in der neueren Zeit hat so viel Anziehungskraft ausgeübt, wie die von Martin Luther King. Martin Luther King hatte einen Traum.

Ich habe einen Traum, dass eines Tages auf den roten Hügeln von Georgia die Söhne früherer Sklaven und die Söhne früherer Sklavenhalter miteinander am Tisch der Brüderlichkeit sitzen können.
Ich habe einen Traum, dass meine … Kinder eines Tages in einer Nation leben werden, in der man sie nicht nach ihrer Hautfarbe, sondern nach ihrem Charakter beurteilen wird. Ich habe einen Traum heute. Und die Herrlichkeit des Herrn wird offenbar werden, und alles Fleisch wird es sehen.

Die Rede ist deshalb begeisternd, weil du dich der einfachen Wahrheit, die sie enthält nicht entziehen kannst. Du spürst die Größe und Einfachheit des Reiches Gottes, die hier mitschwingt. Du merkst, wie sich hier revolutionärer Geist mit Wahrheit paart und die Mauern der Trennung zerbrechen.
Die Vision vom Reich Gottes, die einst Johannes gesehen hat, steht hier Pate. Gottes Reich wird Wirklichkeit, wenn sich die Vielfalt der sozialen und kulturellen Farben nicht mehr trennend auswirkt. Allesamt stehen sie da, die Farbigen, die Dunkelheutigen, die Bleichgesichter – sie stehen vor dem Thron Gottes, angezogen mit weißen Kleidern, weil Gott sie gerecht gesprochen hat. Hier sind sie alle eins.
Es ist ein unwiderstehliches Bild. Auch wir brauchen ein Bild, das unsere missionarische Motivation am Leben hält. Vom Ende lernen wir zu sehen, wie es alles ausgeht. Die Hochs und Tiefs unseres Einsatzes werden sich gelohnt haben. Und das Bild lehrt uns, worauf wir jetzt schon Wert legen sollen, was wichtig ist.

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