Hagar und Ismael – Vertrauen und Verheißung auf dem Prüfstand

Wiederholungen sind eine Plage der Zeit.
Doch nun auf, liebe Hörer, auch für Euch ist´s so weit:
Eine Predigt in Versmaß sollt Ihr etzat´ ertragen.
und wieder hoff´ ich, Gottes Geist
lässt Gescheites mich sagen.

Daten

Prediger
Cara-Marie Burmeister, Eckart zur Nieden, Gerd Ballon
Thema
Hagar und Ismael – Vertrauen und Verheißung auf dem Prüfstand
Reihe
Eine Predigt in Versmaß
Datum
09.08.2015
Länge
16:27
Bibelstelle
1. Mose 16 und 21
Gerd Ballon, Pastor und Gemeindeleiter
Gerd Ballon, Pastor und Gemeindeleiter

Lesungstext

1. Mose 16

1-2 Abram und Sarai bekamen keine Kinder. Da schlug Sarai ihrem Mann vor: „Der Herr hat mir keine Kinder geschenkt. Aber nach den geltenden Gesetzen kannst du mir durch eine Sklavin Kinder schenken. Ich habe doch eine ägyptische Sklavin, die heißt Hagar. Ich überlasse sie dir, vielleicht wird mir durch sie ein Kind geboren!“ Abram war einverstanden,
3 und Sarai gab ihm Hagar zur Nebenfrau. Sie lebten zu der Zeit schon zehn Jahre im Land Kanaan.
4 Er schlief mit Hagar, und sie wurde schwanger. Als Hagar wusste, dass sie schwanger war, sah sie auf ihre Herrin herab.
5 Da beklagte Sarai sich bei Abram: „Jetzt, wo Hagar weiß, dass sie ein Kind bekommt, verachtet sie mich – dabei war ich es, die sie dir überlassen hat! Du bist schuld, dass ich jetzt so gedemütigt werde! Der Herr soll darüber urteilen!“
6 „Sie ist dein Eigentum“, erwiderte Abram, „ich lasse dir freie Hand – mach mit ihr, was du willst!“ In der folgenden Zeit behandelte Sarai Hagar so schlecht, dass sie davonlief.
7 Der Engel des Herrn fand sie an einer Quelle in der Wüste auf dem Weg nach Schur
8 und fragte sie: „Hagar, Sklavin Sarais, woher kommst du, und wohin gehst du?“ „Ich bin meiner Herrin Sarai davongelaufen“, antwortete sie.
9 Da sagte der Engel zu ihr: „Geh zu ihr zurück. Bleib ihre Sklavin!
10 Der Herr wird dir so viele Nachkommen schenken, dass man sie nicht mehr zählen kann!
11 Du wirst einen Sohn bekommen. Nenne ihn Ismael, denn der Herr hat gehört, wie du gelitten hast.
12 Dein Sohn wird wie ein wildes Tier sein, das niemand bändigen kann. Er wird mit jedem kämpfen und jeder mit ihm. Aber niemand kann ihn wegjagen. Er wird in der Nähe seiner Verwandten wohnen.“
13 Da rief Hagar aus: „Den, der mich angeschaut hat, habe ich tatsächlich hier gesehen!“ Darum gab sie dem Herrn, der mit ihr gesprochen hatte, den Namen: „Der Gott, der mich anschaut.“
14 Seitdem wurde diese Quelle „Quelle des Lebendigen, der mich anschaut“ genannt. Sie liegt zwischen Kadesch und Bered.
15 Hagar ging wieder zurück. Sie bekam einen Sohn, und Abram nannte ihn Ismael.
16 Abram war zu der Zeit 86 Jahre alt.

1. Mose 21

1 Der Herr hielt sein Versprechen, das er Sara gegeben hatte:
2 Sie wurde schwanger und bekam einen Sohn. Abraham wurde trotz seines hohen Alters Vater, genau zu der Zeit, die Gott angegeben hatte.
3 Abraham nannte seinen Sohn Isaak („Gelächter“).
4 Als Isaak acht Tage alt war, beschnitt Abraham ihn, so wie Gott es ihm aufgetragen hatte.
5 Er war zur Zeit der Geburt 100 Jahre alt.
6 Sara rief: „Gott lässt mich wieder lachen! Jeder, der das erfährt, wird mit mir lachen!
7 Denn kein Mensch konnte sich vorstellen, dass ich in meinem Alter noch Mutter werde! Abraham hat Jahrzehnte darauf warten müssen, aber jetzt habe ich ihm einen Sohn geboren!“
8 Isaak wuchs heran, und als Sara aufhörte, ihn zu stillen, feierte Abraham mit seinen Leuten ein großes Fest.
9 Eines Tages bemerkte Sara, wie Ismael – der Sohn, den die Ägypterin Hagar für Sara geboren hatte – sich über Isaak lustig machte.
10 Darüber wurde sie sehr zornig und bedrängte Abraham: „Jag diese Sklavin und ihren Sohn fort! Ich will nicht, dass mein Sohn Isaak mit ihm das Erbe teilen muss!“
11Abraham war damit gar nicht einverstanden, denn schließlich war auch Ismael sein Sohn.
12 Aber Gott sagte zu ihm: „Sträube dich nicht dagegen, den Jungen und die Sklavin wegzuschicken! Tu alles, was Sara von dir fordert, denn nur die Nachkommen deines Sohnes Isaak werden das auserwählte Volk sein!
13 Aber auch Ismaels Nachkommen werde ich zu einem großen Volk machen, weil er von dir abstammt!“
14 Am nächsten Morgen stand Abraham früh auf. Er holte etwas zu essen und einen Ledersack voll Wasser, hängte Hagar alles über die Schulter und schickte sie mit ihrem Sohn weg. Hagar irrte ziellos in der Wüste von Beerscheba umher.
15 Bald ging ihnen das Wasser aus. Da ließ sie den Jungen unter einem Strauch zurück
16 und setzte sich etwa hundert Meter davon entfernt auf die Erde. „Ich kann nicht mit ansehen, wie das Kind stirbt!“, weinte sie.
17 Aber Gott hörte den Jungen schreien. Der Engel Gottes rief Hagar vom Himmel herab zu: „Warum weinst du, Hagar? Hab keine Angst – Gott hat das Schreien des Kindes dort unter dem Strauch gehört!
18 Geh zu dem Jungen, und heb ihn auf, denn aus seinen Nachkommen will ich ein großes Volk machen!“
19 Dann ließ Gott sie einen Brunnen sehen. Sie füllte ihren Ledersack mit Wasser und gab dem Jungen zu trinken.
20-21 Gott kümmerte sich auch weiterhin um Ismael. Er wuchs heran und wurde ein guter Bogenschütze. Er lebte in der Wüste Paran, und seine Mutter gab ihm eine Ägypterin zur Frau.
22 Um diese Zeit kam Abimelech mit seinem Heerführer Pichol zu Abraham und sagte zu ihm: „Gott lässt dir alles, was du tust, gelingen.
23 Darum schwöre jetzt bei Gott, dass du weder mich noch meine Nachkommen hintergehen wirst! Ich habe dir nur Gutes getan, darum erweise mir deine Freundschaft – mir und dem ganzen Land, in dem du zu Gast bist!“
24 „Ich schwöre“, antwortete Abraham.
25 Er beschwerte sich aber bei Abimelech darüber, dass dessen Knechte einen seiner Brunnen weggenommen hatten.
26 „Das höre ich jetzt zum ersten Mal!“, erwiderte Abimelech. „Auch du hast mir bisher nichts davon erzählt! Ich weiß nicht, wer das getan hat!“
27 Abraham gab Abimelech Schafe, Ziegen und Rinder, und sie schlossen einen Vertrag miteinander.
28 Dann wählte Abraham noch sieben Lämmer von seiner Herde aus.
29 „Was soll das bedeuten?“, fragte Abimelech.
30 „Die sollst du von mir annehmen. Damit bestätigst du, dass der Brunnen mir gehört“, antwortete Abraham.
31 Seit dieser Zeit wurde der Ort Beerscheba („Brunnen des Schwörens“) genannt, weil Abraham und Abimelech dort ihren Vertrag mit einem Schwur bekräftigt hatten.
32 Danach kehrten Abimelech und sein Heerführer Pichol wieder in das Land der Philister zurück.
33 Abraham pflanzte in Beerscheba eine Tamariske und betete dort zum Herrn, dem ewigen Gott.
34 Noch lange Zeit hielt er sich im Land der Philister auf.

Predigt

Wiederholungen sind eine Plage der Zeit.
Doch nun auf, liebe Hörer, auch für Euch ist´s so weit:
Eine Predigt in Versmaß sollt Ihr etzat´ ertragen.
und wieder hoff´ ich, Gottes Geist
lässt Gescheites mich sagen.

Einen Blick lasst uns werfen
auf zwei Frauen im Streite;
Um die Rechte am Mann geht´s,
Kinder kriegen sie beide.

Die Seniorin heißt Sara,
Frau des Hausherrn Abram. –
Hagar dient ihr, die Junge,
stolz statt freundlich und zahm.

Und bei soviel Gefühl
Kann Beobachten nützen;
Laßt uns seh´n, was wir lernen,
um uns selber zu schützen.

Darum fangen wir beim Anfang an,
bei Hagar, jung, schön, ohne Mann.

Ich hätt‘ dich, Hagar, gern gefragt:
„Wie fühlt sich eine schlichte Magd
in der Funktion des Opferlammes,
dann Mutter eines ganzen Stammes,
so groß, dass man’s nicht zählen kann –
Und das ganz ohne Ehemann!?“

Du dientest still von früh bis spät,
so unterwürfig wie’s nur geht,
bescheiden und fast unsichtbar
der Sara, die die Gattin war
von Abraham, dem Glaubenshelden –
denn Sklaven haben nichts zu melden.

Sie, die Hebräer, war’n Nomaden.
Nun zog sich wie ein roter Faden
der Wunsch bei Abraham durchs Leben,
Gott wolle einen Sohn ihm geben.

Gott hatte ihm das zugesagt.
Die Hoffnung war nun sehr gewagt,
denn für ein Kind war’s reichlich spät,
seit Sara auf die achtzig geht.

Da sagte Sara sehr verdrossen:
„Der Herr hat meinen Leib verschlossen.
Du könntest, um das hinzubiegen,
durch Hagar noch ein Söhnchen kriegen.

Egal, wer dann die Eltern sind –
wir tun, als wär‘ es unser Kind.
Da machen wir nicht viel Theater
Hauptsache ist, du bist der Vater.“

Ihr Mann, in seinen alten Tagen,
der ließ sich das nicht zweimal sagen.
Was allerdings in Frage stellte,
ob Gottes Wort für ihn noch gelte.

Wir sehen, dass beim Glaubenshelden
sich doch ganz langsam Zweifel melden. –
Du aber, Hagar, warst wohlauf.
Das ist nun mal der Dinge Lauf.

Ein Kind, das wäre wirklich schön,
lässt froh dich in die Zukunft seh’n
und ruhig schlafen oder schnarchen,
wenn dies das Kind vom Patriarchen.

Die Sara war von altem Holz,
Du aber – hoffnungsvoll – und stolz.

Der Stolz war falsch – und auch sehr kindlich.
Und Sara – überaus empfindlich
durch Leidensdruck durch die Jahrzehnte,
wo sie ein eig’nes Kind ersehnte.

Sie, so erzählt es uns die Bibel,
sie reagierte sehr sensibel.
Dass unter ihr du leiden musst,
das macht dein Stolz und Saras Frust.

Und schließlich ist es ihr gelungen,
durch kleinliche Erniedrigungen,
durch Hass dich aus dem Zelt zu treiben.
Hier wolltest du nicht länger bleiben!

Nun warst du kopflos auf der Flucht.
Da hat ein Engel dich gesucht.
Er fand dich auf dem Weg nach Schur
und sprach: „Was, Hagar, machst du nur
allein an dieser Wasserquelle?
Geh heim zu Sara auf der Stelle!

Besieg den Stolz und sei bescheiden!
Du musst noch eine Zeitlang leiden.
Dann aber hast du was zu lachen:
Ich will zum großen Volk dich machen!“

Dich, Hagar, es nach Hause zieht.
„Du bist ein Gott ja, der mich sieht!“ –
so sprichst Du hoffnungsvoll. Du eilst
Zum Patriarchen und verweilst.
Du warst gehorsam. Und recht schnell
gebarst du deinen Ismael.

Als er das Licht der Welt erblickt,
da musstet ihr nun den Konflikt,
Neid, Arger, Wünsche und Begehren
behutsam unter’n Teppich kehren.

Dein Ismael – wie das so geht
– der kam schon in die Pubertät,
da kriegte Sara – neunzig schon! –
nun doch noch den versproch’nen Sohn.

Gott sprach: »Ihr nennt ihn Isaak.« –
worüber Sara tief erschrak,
denn übersetzt hieß das »Man lachte«.
Ihr schien, dass Gott sich lustig machte.

Kaum rief sie jetzt den Namen bloß,
fühlt‘ sie von Gott den Rippenstoß.

„Du, Sara, als ich bei Euch weilte,
mit Abraham das Essen teilte,
da hab ich Hoffnung ihm gemacht.
Und Du hast dort im Zelt gelacht.“

Trotz alledem: Die beiden Alten
verwöhnten Isaak und strahlten.

Nur Hagar konnt´ es kaum ertragen.
Der Vater würde ohne Fragen
ihm alles Land und Vieh vererben,
ihr eigner Sohn als Bettler sterben.

Auch Ismael bemerkte bald,
dass er nicht viel beim Vater galt.
So kam es dann gelegentlich,
dass er ins Zelt des Bruders schlich,
wo er ihn ärgerte und neckte,
wenn er ihn dort allein entdeckte.

Doch dieser brüllte wie am Spieß.
Natürlich hörte Sara dies.
Sie ahnte gleich: Der Bösewicht,
er lässt das Kind in Ruhe nicht.

Sie ging zu Abraham empört:
»Der freche Bengel, unerhört,
er schubst und kneift den armen Kleinen
und bringt ihn, wo er kann, zum Weinen.

Auch Hagar selbst, ganz ohne Grund,
behandelt ihn wie einen Hund.
Meinst du, es wär´ mir einerlei,
so hier zu leben mit den zwei ?

Du siehst doch ein, es hat kaum Zweck.
Ach bitte, schick die beiden weg!«

Ihr Abraham strich seinen Bart.
»Ich glaube, Weib, das ist zu hart.
Dass du als Mutter das nicht lernst,
nimmst diese Zankerei so ernst.«

Doch nachts vernahm er Gottes Wort:
»Ist schon ok, schick Hagar fort!
Ich werde beide gut bewachen,
auch Ismael zum Volke machen.«

So fasste Abraham denn Mut,
ihm war bei all dem gar nicht gut.
Wie konnte er sie bloß verjagen? –
Die Sache lag ihm auf dem Magen.

Er sprach zu Hagar ganz bedrückt:
»Zieh nach Ägypten jetzt zurück.
Du kannst, so hört‘ ich Sara klagen,
dich gar nicht mehr mit ihr vertragen.
Warum, frag ich dich, könnt ihr beiden
den kleinen Isaak nicht leiden?«

Es nutzte nichts, dass Tränen flossen,
sie mussten gehn, so war’s beschlossen.
Er half ihr, Brote einzupacken.

Das Wasser nahm sie auf den Nacken,
so war am besten es zu tragen.
Dann hieß es, »Lebe wohl« zu sagen.

Ihr Herr versuchte sie zu trösten:
»Vertrau auf Gott, den Allerhöchsten.«
Er küsste beide auf die Wange,
dann stand er da und winkte lange.

So wanderten sie voll beladen
auf staubig trocknen Wüstenpfaden.
Doch plötzlich sahen sie – oh Schreck! –
nicht mehr die kleinste Spur im Dreck.

Sie wussten nicht mehr aus noch ein:
Wo kann der Weg geblieben sein?
Sie stapften durch den Sand zurück,
den Hügel links herauf ein Stück.

Man sah nichts, wie man sich auch drehte,
der Sandsturm jede Spur verwehte.

Die Sonne unbarmherzig stach,
und Ismael schlich schon ganz schwach
und müde hinter Hagar her.
Im Schlauch war nun kein Wasser mehr.

Der Junge wurde immer blasser.
»Ach Mutter, nur ein Schlückchen Wasser.
Die Zunge klebt, mein Hals ist trocken.«
Dann hörte Hagar ganz erschrocken:

»Mein Fuß tut weh, ich kann nicht weiter.«
»Komm, Kind, wir spielen Pferd und Reiter.
Moment, wart ab, ich muss mich bücken.
So, klett’re jetzt auf meinen Rücken!«
Sie tat, als sei es nur ein Scherz,
die Angst jedoch zerriss ihr Herz.

Die Mutter noch mit letzter Kraft,
zu einem mag’ren Strauch ihn schafft.
»Hier kannst du schlafen, streck die Glieder!
Ich suche Wasser und komm wieder«,
spricht Hagar und entfernt sich schnell,
zurück bleibt weinend Ismael.

Sie musste einfach weiter gehen,
sie konnte ihn nicht sterben sehen!

Doch da – was hört sie in der Luft?
»Geh, Hagar, denn dein Junge ruft!
Sein Weinen ist zu Gott gedrungen,
er wird dich schützen und den Jungen.«

Gleich rannte sie zu ihm hinüber.
»Nanu«, rief Hagar, »hab ich Fieber?«
Sie starrte, stand wie angewurzelt,
nachdem sie fast hineingepurzelt
in einen Brunnen dort im Sand,
mit Wasser – voll bis an den Rand!

Zuerst versorgte sie den Sohn,
dann saß sie selbst am Brunnen schon.
Bald gingen sie mit frischem Mut
– wie Gott sie führte, war es gut –
bis hin zur großen Wüste Pharan,
und beide wohnten dort von da an.

Geheiratet hat Ismael,
und vielen Kindern gab er Leben.
Ein Volk, so groß wie Israel.
Jedoch steht dies Versprechen auch,
das Gott der Hagar einst gegeben:

„Fast wärt ihr noch vor Durst gestorben.
Doch die Erfahrung, einst erworben,
bestätigt‘ sich.“ Was auch geschieht –
„Gott ist ein Gott, der stets mich sieht.“

Weil du’s daheim im Zelt der Frommen
nicht überzeugend mitbekommen,
drum „überzeugt“ Gott selber dich. –
So überzeuge er auch mich!

Denn auch für mich und Dich soll gelten
Dass Gott, der Schöpfer aller Welten,
durch unser Leben will uns leiten.
Er wird uns helfen, uns begleiten.

Er schenkt uns Kraft, um standzuhalten,
Wann immer wir die Hände falten –
Um in Gefahren zu bestehen
Und einen Ausweg noch zu sehen.

Und selbst, wenn einer von uns flieht:
„Gott ist ein Gott, der stets mich sieht.“
Er kann auch mich durch Engel lenken,
Mir seine Sicht der Dinge schenken.

Denn- was auch immer mir geschieht:
„Gott ist ein Gott, der stets mich sieht.“

Amen

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