Diese Vision ist der Hammer

Kaum eine Rede in der neueren Zeit hat so viel Anziehungskraft ausgeübt, wie die von Martin Luther King. Martin Luther King hatte einen Traum.

Ich habe einen Traum, dass eines Tages auf den roten Hügeln von Georgia die Söhne früherer Sklaven und die Söhne früherer Sklavenhalter miteinander am Tisch der Brüderlichkeit sitzen können.
Ich habe einen Traum, dass meine … Kinder eines Tages in einer Nation leben werden, in der man sie nicht nach ihrer Hautfarbe, sondern nach ihrem Charakter beurteilen wird. Ich habe einen Traum heute. Und die Herrlichkeit des Herrn wird offenbar werden, und alles Fleisch wird es sehen.

Die Rede ist deshalb begeisternd, weil du dich der einfachen Wahrheit, die sie enthält nicht entziehen kannst. Du spürst die Größe und Einfachheit des Reiches Gottes, die hier mitschwingt. Du merkst, wie sich hier revolutionärer Geist mit Wahrheit paart und die Mauern der Trennung zerbrechen.
Die Vision vom Reich Gottes, die einst Johannes gesehen hat, steht hier Pate. Gottes Reich wird Wirklichkeit, wenn sich die Vielfalt der sozialen und kulturellen Farben nicht mehr trennend auswirkt. Allesamt stehen sie da, die Farbigen, die Dunkelheutigen, die Bleichgesichter – sie stehen vor dem Thron Gottes, angezogen mit weißen Kleidern, weil Gott sie gerecht gesprochen hat. Hier sind sie alle eins.
Es ist ein unwiderstehliches Bild. Auch wir brauchen ein Bild, das unsere missionarische Motivation am Leben hält. Vom Ende lernen wir zu sehen, wie es alles ausgeht. Die Hochs und Tiefs unseres Einsatzes werden sich gelohnt haben. Und das Bild lehrt uns, worauf wir jetzt schon Wert legen sollen, was wichtig ist.

Daten

Prediger
Dr. Alfred Meier (http://alfredmeier.blogspot.de/)
Thema
Diese Vision ist der Hammer
Reihe
Gastprediger
Datum
30.10.2016
Länge
32:55
Bibelstelle
Offenbarung 7, 1-2. 9-17
Dr. Alfred Meier
Dr. Alfred Meier

Lesung

Danach sah ich vier Engel stehen an den vier Ecken der Erde, die hielten die vier Winde der Erde fest, damit kein Wind über die Erde blase noch über das Meer noch über irgendeinen Baum.
Und ich sah einen anderen Engel aufsteigen vom Aufgang der Sonne her, der hatte das Siegel des lebendigen Gottes und rief mit großer Stimme zu den vier Engeln, denen Macht gegeben war, der Erde und dem Meer Schaden zu tun.
„Jetzt sah ich eine riesige Menschenmenge, so groß, dass niemand sie zählen konnte. Die Menschen kamen aus allen Nationen, Stämmen und Völkern; alle Sprachen der Welt waren zu hören. Sie standen vor dem Thron und vor dem Lamm. Alle hatten weiße Gewänder an und trugen Palmzweige in der Hand. Mit lauter Stimme riefen sie: „Heil und Rettung kommen allein von unserem Gott, der auf dem Thron sitzt, und von dem Lamm.“ Alle Engel standen um den Thron, um die Ältesten und die vier mächtigen Gestalten. Sie fielen vor dem Thron nieder und beteten Gott an. „Ja, das steht fest“, sagten sie, „Anbetung und Herrlichkeit, Weisheit und Dank, Ehre, Macht und Kraft gehören unserem Gott für immer und ewig. Amen!“ Da fragte mich einer der Ältesten: „Weißt du, wer diese Menschen mit den weißen Kleidern sind und wo sie herkommen?“
„Nein, Herr“, antwortete ich, „aber du weißt es. Sag es mir doch!“ Da antwortete er mir: „Sie kommen aus Verfolgung, Leid und Bedrängnis. Im Blut des Lammes haben sie ihre Kleider rein gewaschen. Deshalb stehen sie hier vor dem Thron Gottes und dienen ihm Tag und Nacht in seinem Tempel. Gott, der auf dem Thron sitzt, wird bei ihnen wohnen! Sie werden nie wieder Hunger oder Durst leiden; keine Sonnenglut oder sonst etwas wird die jemals wieder quälen. Denn das Lamm, das vor dem Thron steht, wird ihr Hirte sein. Er wird sie zu den Quellen führen, aus denen das Wasser des Lebens entspringt. Und Gott wird ihnen alle Tränen abwischen!“

Predigt

1. In Gottes Reich ist Platz für die Farben der Völker.

Johannes schaut nicht mehr auf die Erde, wo er zuvor die vier Engel an den Ecken der Erde gesehen hatte. Mitten in der Katastrophe schaut er auf das ruhige Meer, weil die Engel die Winde daran hindern, sich auszutoben. Gott nimmt sich Zeit, die Vertreter des Volkes Israel zu versiegeln, d.h. mit dem Zeichen seines Eigentums zu versehen. Nach dieser symbolträchtigen Handlung wechselt die Szenerie schlagartig. Die Bretter der Bühne heben sich und mit ihnen hebt Johannes seinen Blick.
Er sieht in einer Vision den himmlischen Tempel. Ein Traum wird Wirklichkeit. Was sich hier abspielt ist unglaublich – weil es so einfach, so faszinierend ist.

In Gottes Reich ist Platz für die Farben der Völker. Es sind Farben, die die von Gott gewollte Multikultur spiegeln. Es sind Farben, die nicht trennen, sondern eine sich ergänzende Komposition. Es ist ein Farbenmeer, das nicht mehr bedrohlich wirkt, weil die weißen Kleider der Gerechtigkeit sie eint.

Wir sehen unzählig viele Menschen. Es sind die, die die große Zeit der Bedrängnis und Verfolgung heil überstanden haben. Aus allen Völkern dieser Erde sind sie angekommen. Alle Nationen sind vertreten. Eine fast unheimliche Vielfalt von Sprachen. Grenzen sind gefallen, Zeiträume sind durchbrochen.
Vor Gottes Thron ist Multikulturalität keine leere Worthülse mehr. Nationale Abschottung und Alleingänge sind passé. Die Symbole nationaler Identität haben die Leute an der Garderobe abgeben müssen.

Das was Menschen trennt, hat in diesem himmlischen Tempel keinen Platz mehr.
Was zählt sind die weißen Kleider der Gerechtigkeit, die jeder als Geschenk erhielt.
Was zählt sind die bunten, vielen Gesichter. Was zählt ist, dass die Strapazen von vergeblicher Mühe, von Verfolgung und Ungerechtigkeit vergessen sind. Hier vor Gottes Thron kommen alle zur Ruhe. Das Trennende hat keine Chance mehr. Die Schubladen von Unter- und Oberschicht, von Jung und Alt werden aufgebrochen. Am Ende übt nur noch einer Macht aus – Gott selbst

Ein Amerikaner, der sich die letzten Jahre vergeblich bemüht hatte, arabischen Ländern seinen Demokratiestil aufzudrücken und dabei auch nicht vor Gewalt zurückgeschreckt ist, er zwinkert einem irakischen Christen zu und sagt „Nice to meet you!“ Politische Systeme zählen hier nicht mehr – es zählen die Farben der zufriedenen, entspannten Gesichter und das strahlende Weiß der Gerechtigkeit.
Ein Deutscher, der in der letzten Zeit die Felle der Errungenschaften deutscher Wirtschaft dahinschwimmen sah, weil sich die sozialistischen Chinesen zu den neuen kapitalistischen Helden aufgeschwungen hatten, schüttelt seinem chinesischen Mitbruder die Hand. Vergessen ist der Verdacht der Marken- und Produktpiraterie, was zu zahlreichen Konferenzen und bösen Blicken geführt hatte.
Ein Afrikaner überreicht einem europäischen Wirtschaftsfunktionär eine Trommel zum Zeichen der Versöhnung. N’ balimakè, sagt er – zu Deutsch „mein Bruder“. Vergessen der vergebliche Kampf der Afrikaner um gerechte Handelspolitik und angemessene Preise für Baumwolle auf den Weltmärkten und gegen die Subventionspolitik der Reichen. Afrika ist nie herausgekommen aus dem Sumpf von selbstverschuldeter Korruption, dem Eigeninteressen fremder Mächte und den Sachzwängen der Globalisierung. Ein Leben lang waren sie sozial und wirtschaftlich betrachtet Welten auseinander. Jetzt hauen sie gemeinsam auf das gegerbte Ziegenfell einer afrikanischen Tam-Tam, üben sich in percussion vor Gottes Thron, in ihren weißen Kleider aus afrikanischer Baumwolle – vielleicht.

Vor dem Thron Gottes, wo die Farben der Menschen in strahlendem Weiß leuchten, hier erfüllt sich eine uralte Verheißung. Abraham hatte vor vielen Jahren die göttliche Zusage erhalten, dass in ihm alle Generationen und Völker gesegnet werden sollten. Die Begriffe Nationen, Völker, Stämme und Sprachen stehen für das, was schon in der Verheißung des Segens an Abraham anvisiert war. Das unwiderstehliche Bild spiegelt die universale Verheißung Gottes an Abraham. Das mag Johannes vielleicht in den Sinn gekommen sein, als er die Vision Revue passieren lässt. Doch es war den Menschen da oben in ihrer Vielfalt und Einfachheit nicht nach theologischen Debatten und heilsgeschichtlichen Überlegungen. Für sie gab es Grund zu feiern. Sie hatten das Ziel erreicht, hatten durchgehalten in der Bedrängnis – und nun war ihr Traum wahr geworden, Gott im Blick, Jesus den gekreuzigten in ihrer Nähe. Das ist ein Grund zu feiern.

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2. In Gottes Reich bejubeln wir den Sieg eines einzigartigen Königs.

Johannes nimmt die Lobgesänge war, er sieht einen Thron, er hört Stimmen. Das ist noch untertrieben. Es ist ein Siegesgeschrei. Die Leute schwingen die Zeichen des Sieges und der Ehrerbietung –Palmzweige. Sie wissen: Wir sind auf der Seite des Siegers. Der große Marathon ihres Lebens ist vorbei, vorbei das Plagen und Geplagt werden.
Das ist Reich Gottes – live und in Perfektion. Das Reich unseres Gottes offenbart sich, da wo Gottes Gegenwart Menschen in überschwänglicher Freude und voller Gewissheit jubeln lässt, weil sie wissen: Gott ist der Herr, die Mitte unseres Lebens. Ihm haben wir alles zu verdanken. Und für uns Missionare ist es die Erfüllung unserer missionarischen Vision – Menschen ansprechen und sie einladen und mitnehmen auf dem Weg, damit sie diesen großartigen Moment vor Gottes Thron nicht verpassen.

Die Leute feiern nicht sich selbst. Und wir Missionare feiern nicht den Erfolg unserer Strategien. Wir stehen nicht auf der Tribüne, sondern mischen uns unter die Menschen, so wie wir es schon immer gemacht haben.
Es herrscht keine blinde Massenhysterie, kein inszeniertes Happening. Die Leute wissen warum sie hier sind. Es sind alles Realisten: sie haben die Grenzen der Welt und die endzeitliche Bedrohung der Gemeinde kennen gelernt. Sie haben ihre eigenen Grenzen kennen gelernt. Auch wir Missionare sind an unsere Grenzen gestoßen. In Mali sind wir Gäste. Wir sind Fremde. Wir gehören zur Minderheit. Unsere Strategien und gesellschaftstransformatorischen Ansätze sind durch fremde Mächte, durch Korruption und Visionslosigkeit des Landes an ihre Grenzen geführt worden. Wir haben unser Bestes, unsere Lebenskraft und Visionen in die Waagschale geworfen. Und auch für uns wird der Punkt kommen, wo wir sagen müssen: Wir haben fertig… Jesus Christus, wir warten auf dein Kommen. Mache du perfekt, was wir begonnen haben.
Den Menschen vor dem himmlischen Thron braucht keiner mehr ein X vor ein U zu machen. Das sind keine Mystiker, die sich bei Kerzenschein und Meditation im Himmel verirrt haben. Es sind lebenserprobte Leute, die Babel haben fallen sehen, das Symbol der antichristlichen Mächte. Das Opferblut Jesu ist ihnen zur Vergebung geworden.
Das Feuer des Heiligen Geistes hat ihre Herzen gereinigt.
Es sind geheiligte Leute, die hier im himmlischen Tempel auftauchen und Gott ihre Ehre erweisen. Lobpreis und Herrlichkeit, Weisheit, Danksagung, Ehre und Kraft, Stärke – all das gehört Gott und nur ihm. Die Sprechchöre enden in ein einstimmiges Amen. Wenn du dabei bist, wirst du automatisch jubeln, und mit den Palmzweigen wedeln – ob du hier unten nun Charismatiker warst oder nicht. Vielleicht reicht ein einfaches Amen auch nicht aus. Du überwindest dich und fügst noch ein Halleluja und Praise the Lord hinzu.

Es gibt auf der himmlischen Bühne einen zentralen Punkt, es ist ein Thron, und dort sitzt ein einzigartiger König, es ist Gott selbst, der Herrscher Himmels und der Erden. Gott selbst hat diese Menschen gerufen, herausgeholt aus der Bedrängnis, aus dem Leid von Flucht und Verfolgung, raus aus Kälte und Hitze. Er hat sie hergerufen in sein Reich. Gott bittet zur Audienz. Er zeigt sich all denen, die sich auf die Seite des Sohnes Gottes geschlagen haben, die rein sind und jetzt weiße Kleider tragen.

Wisst ihr was, da möchte ich gerne dabei sein. Das ist ein Szenario, für das es sich zu leben und zu sterben lohnt. Es ist die Freude auf dieses unglaubliche happy end was uns in der missionarischen Arbeit motiviert. Das kommt auf uns zu und darauf warten wir.
Wer Gott zujubelt und „Heil“ ruft, braucht dies nicht mit dem Gefühl zu tun, er sei einem Demagogen, einem hinterhältigen Machtmenschen aufgesessen, der mit aufreizender Ideologie die Massen anzieht und sie anschließend ins Unglück stürzt.
In Gottes Reich wird aufrichtig gefeiert. Das ist eine Dimension, die ansteckend wirkt.

Was ist mit Johannes, der in seiner Vision die Ereignisse genau verfolgt, aber dennoch längst nicht alles versteht, was da vor sich geht. Er stößt mit dem, was er da ins Visier nimmt, an seine Grenzen. Einer der Ältesten löst sich aus dem Film der da läuft und aus der Menge und bewegt sich auf Johannes zu. Der Vertreter des Gottesvolkes ist außer sich vor Atem, auch er ist überfordert – nicht vor Unkenntnis, sondern vor Begeisterung. Ihm stockt der Atem. Er wendet sich an Johannes, den Seher. Hör, mal, kannst du mir sagen, was sich hier abspielt, wer die Leute sind? Ich habe absolut keine Ahnung, stöhnt Johannes zurück, aber du weißt es sicher. Los erzähle.
Und dann erzählt der Älteste davon, wie die Träume der bedrängten Menschen in Erfüllung gegangen sind.

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3. In Gottes Reich gehen Träume in Erfüllung.

Es war ein langer Weg bis hierher. Doch jetzt ist Schluss mit aller Begrenztheit, mit dem Leid. Es wird ein Ende haben mit der alten Erde.

In Gottes Reich gehen Träume in Erfüllung

  • der Traum des Martin Luther King von der Gleichberechtigung aller Menschen
  • der Traum der afrikanischen Frau, die endlich weiß, dass ihre Kinder genug zu essen haben werden
  • der Traum von einer sauberen Umwelt ohne C02-Abgase und verseuchtes Trinkwasser
  • der Traum davon, dass die Aufrichtigen die Oberhand behalten werden und die Macht der Mächtigen gebrochen sein wird
  • der Traum, dass militärische Bedrohung und Bürgerkriege ein Ende haben werden
  • der Traum davon, dass Flüchtlinge und Lebenspilger eine Heimat finden werden

Gott gibt den Ton an. Er bestimmt die Liturgie und den Rhythmus, kein Streit mehr um Gottesdienstformen und Musikstile. Selbst den Theologen wird es die Sprache verschlagen, kein Streit mehr um Schriftverständnis, und die spekulativen Versuche in das Geheimnis der Trinität einzudringen. Keine These und Antithese mehr, kein intelligentes Gefasel mehr. Die Theologenschulen, die seit der antiken Christenheit die Kirche zerrissen und Gläubige verunsichert haben werden geschlossen. Keine Hasstiraden und Verbalattacken mehr auf facebook. Das Netz geht in den Ruhestand.

Der Traum vom Frieden ist keiner mehr. Es besteht kein Grund mehr zu träumen und sich den Himmel auf Erden zu wünschen. Die Vision ist zur himmlischen Realität geworden. In Gottes Reich ist Himmel, weil Gott uns ganz nah ist. Dann, wenn wir in Gottes Thronsaal einlaufen, fallen Weihnachten und Ostern auf einen Tag. Gott ist unter uns, nicht mehr nur in einer Krippe, auf den staubigen Straßen Palästinas, auf dem See oder predigend auf einem Berg, nicht mehr händeringend, betend und einsam in einem Garten, nicht mehr blutend an einem Kreuz.
An dem Tag, wo wir vor Gott stehen, sehen wir den gekreuzigten und auferstanden in Person, als König, als Richter, als Herrscher.

Das sind Aussichten, die Johannes im Buch der Offenbarung aufgeschrieben hat, um die bedrückte Gemeinde am Ende des ersten Jahrhunderts zu trösten und zu ermutigen. Die Einblicke, die Johannes uns gewährt, sind kein billiger Trost. Wenn wir es zulassen und nicht wegschauen, dann können Gottes Möglichkeiten unsere Wirklichkeiten kreuzen.

Die Aussicht auf die himmlische Realität einer multikulturellen Gemeinschaft, mit lachenden Gesichtern, versammelt um den einen Thron Gottes – diese Aussicht stimuliert unser Handeln hier unten auf der Erde. Wenn wir uns zurücklehnen und anfangen zu träumen, von der Wirklichkeit des Reiches Gottes, dann aber bitte mit wachen Sinnen, denn Gott gibt uns schon jetzt die Chance ein Stück Zukunft einzuüben. Weil wir eine realistische und begründete Hoffnung haben, deshalb widerstehen wir dem Bösen, wir verkündigen Gottes Heil und setzen Zeichen des Reiches Gottes.

  • Wir setzen Zeichen für das Miteinander der Völker in Europa, indem wir unsere Vorurteile abbauen und Kontakte suchen auf unseren Reisen.
  • Wir setzen Zeichen, indem wir uns Gästen und Fremden freundlich gegenüber verhalten
  • Wir setzen Zeichen, indem wir der Multikulturalität eine Chance geben und zur Integration von Menschen beitragen, die aus anderen Nationen stammen und unserer Sprache und unseres Dialektes nicht mächtig sind. – Der große deutsche Geschichtsphilosoph Georg Wilhelm Friedrich Hegel hat übrigens die multikulturelle Gesellschaft indirekt zu einer notwendigen Bedingung für Entwicklung bezeichnet, wenn er sagt: Es ist eine oberflächliche Torheit, sich vorzustellen, dass ein schönes und wahrhaft freies Leben so aus der einfachen Entwicklung eines in seiner Blutsverwandtschaft und Freundschaft bleibenden Geschlechts hervorgehen könne. (Hegel). Mit anderen Worten: In der Begegnung mit dem Anderen, dem Fremden steckt das Geheimnis der Entwicklung von Menschen.

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1. In Gottes Reich ist Platz für die Farben der Völker.
Das, was Menschen trennt, hat in Gottes neuer Welt keinen Platz mehr.
2. In Gottes Reich bejubeln wir den Sieg eines einzigartigen Königs.
In Gottes neuer Welt treffen sich die von Jesus Christus gerechtfertigten Menschen und feiern Gottes Macht.
3. In Gottes Reich gehen Träume in Erfüllung.
Der prägende Einfluss von Gottes neuer Welt, lässt unsere Träume wahr werden und motiviert uns, heilvolle Beziehungen zu leben und zum Leben mit Gott einzuladen.

Amen.

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