Leerer Gottesdienstraum

Von einem versäumten Gottesdienst und seinen Folgen

„Von einem versäumten Gottesdienst und seinen Folgen“ – so könnten wir das Thema dieser Predigt formulieren.
Tatsächlich geht es hier in Johannes 20 beim Zusammensein der verängstigten 10 Jünger mit Jesus um einen Gottesdienst. Denn: damals ist Sonntag; also der erste Tag der Woche. Jesus hält eine sehr kurze Predigt – und dann sendet er seine Jünger aus. Der Heilige Geist wird ausdrücklich genannt. Und anschließend sind alle vom Osterglauben an den Auferstandenen erfüllt.

Geschätzte Lesezeit: 10 Minuten

Daten

Prediger
Gerd Ballon
Thema
Von einem versäumten Gottesdienst und seinen Folgen
Reihe
Datum
24.06.2018
Länge
29:13
Bibelstelle
Johannes 20, 19 – 29
Gerd Ballon, Pastor und Gemeindeleiter
Gerd Ballon, Pastor und Gemeindeleiter

Lesungstext

19 Am Abend dieses ersten Tages der Woche, als die Jünger aus Furcht vor den Juden die Türen verschlossen hatten, kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch!
20 Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger, dass sie den Herrn sahen.
21 Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.
22 Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sprach zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist!
23 Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert.
24 Thomas, genannt Didymus (Zwilling), einer der Zwölf, war nicht bei ihnen, als Jesus kam.
25 Die anderen Jünger sagten zu ihm: Wir haben den Herrn gesehen. Er entgegnete ihnen: Wenn ich nicht die Male der Nägel an seinen Händen sehe und wenn ich meinen Finger nicht in die Male der Nägel und meine Hand nicht in seine Seite lege, glaube ich nicht.
26 Acht Tage darauf waren seine Jünger wieder versammelt und Thomas war dabei. Die Türen waren verschlossen. Da kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte: Friede sei mit euch!
27 Dann sagte er zu Thomas: Streck deinen Finger aus – hier sind meine Hände! Streck deine Hand aus und leg sie in meine Seite und sei nicht ungläubig, sondern gläubig!
28 Thomas antwortete ihm: Mein Herr und mein Gott!
29 Jesus sagte zu ihm: Weil du mich gesehen hast, glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben.

Predigt

Und was könnten wir von einem Gottesdienst heute mehr erwarten, als dass erwartungsvolle, vielleicht auch sorgenvolle Menschen zu neuer Freude und zu neuem Vertrauen zu dem auferstandenen Herrn Jesus Christus geführt werden, indem Jesus uns heute morgen durch den Heiligen Geist ermutigt – und sendet.

Einer allerdings fehlt damals – der Jünger Thomas. Warum er nicht dabei war, wird nicht gesagt. Aber ich unterstelle ihm: er hatte einen ernsthaften Grund. Er wird nicht irgendeiner Freizeitbeschäftigung nachgegangen sein an diesem Morgen. Auch hat er sich sicher nicht von einer Seite auf die andere gewälzt, um in seinem Bett den Sonntagmorgen zu verschlafen. Er konnte einfach nicht kommen.

Und ich finde ganz wichtig: er braucht sich anschließend dazu auch keine Moralpredigt seines Herrn anzuhören. So wie das Thema heute Morgen auch mich nicht zu einer Moralpredigt für säumige Gottesdienstbesucher ermuntern darf.

Nein – mit Moralpredigten und Appellen gewinnt man keine regelmäßigen Gottesdienstbesucher. Aber ich sagte schon: Jesus hält damals auch keine Moralpredigt. Und auch der Evangelist Johannes macht in Kap. 20 seines Evangeliums deutlich: Regelmäßiger Gottesdienstbesucher werde ich aus der Einsicht heraus, dass ein Zusammensein mit Jesus Christus im Kreis der Jünger, wann immer das geschieht, ein Gewinn ist. Und dass jeder, der nicht dabei sein kann – obwohl er das vielleicht sehr gern möchte – etwas verpasst; dass er einfach ganz viel verpasst.

Ich verpasse etwas – das ist ja bekanntlich immer das beste Motiv zum Dabeisein. Zum Dabeiseinwollen. Und ich sage das jetzt wahrlich nicht, weil ich von den Kanzelpredigten unserer Gemeinde so überzeugt wäre. Im Gegenteil behaupte ich: jeder Prediger behindert von der Kanzel aus Jesus zunächst einmal beim Weitersagen seiner Botschaft von der Freude. Denn Jesus muss durch den Heiligen Geist erst einmal das in mich hineinpressen, was er dann an die Gemeinde weitergeben will – ein schwieriger, verlustreicher Vorgang oft. Wenn Gottesdienste trotzdem noch zu Erlebnissen werden, dann ist das ein Zeichen der Größe Gottes und der Fähigkeiten des Heiligen Geistes, sonst nichts.

Aber nochmals: das beste Motiv zum regelmäßigen Dabeisein und Dabeibleiben ist immer: Ich verpasse sonst etwas: ich verpasse – Jesus! Solange ich das glaube, solange wird auch der Gottesdienst nicht ein frommer Termin, sondern ein Erlebnis der Gegenwart Gottes in meinem Leben.
Das macht uns auch dieses Bibelwort deutlich! Also:

1. Dabeisein, wo Jesus ist, denn: Wenn ich die Nähe zur Gemeinde verliere, verliere ich die Nähe zu Gottes Machttaten!

Wir wissen nicht, wie oft Thomas im Laufe seines späteren Lebens noch bei Gottesdiensten gefehlt hat. Tatsache ist jedenfalls: beim ersten Gottesdienst, den er versäumt, passiert so etwas wichtiges, dass sein Leben vollkommen anders und sicherlich schlechter verlaufen wäre, wenn die Güte Jesus ihm nicht eine Wiederholungsveranstaltung bereitet hätte.

Thomas übrigens ist einer von den kritischeren Jüngern gewesen. Ein leicht resigniert denkender Mann, der so einfach nicht alles schluckte, was man ihm so klarmachen wollte. Aber ein treuer Nachfolger Jesu. Ein Ausspruch von ihm steht in Joh 11,16, wo er angesichts einer Rückkehr Jesu in das für ihn nicht gerade ungefährliche Bethanien lakonisch meint: „Lasst uns mit ihm gehen, dass wir mit ihm sterben.“

Immerhin sagt die altkirchliche Tradition, Thomas habe als Apostel später bis weit nach Indien hinein gewirkt. –

Hier jedenfalls ist er nicht dabei. Und als ihm die anderen voller Enthusiasmus von der Erscheinung des Gekreuzigten Jesus in ihrem Zimmer berichten, da steht für ihn fest, was eine neuzeitliche Comicfigur häufig auf den Lippen führte: „Die spinnen, die Römer.“ Und entsprechend ist seine Voraussetzung zum Glauben: Thomas hat doch niemals damit gerechnet, mit diesen von ihm geforderten Wundmalen Jesu in Berührung zu kommen. Er hat diesen Satz weniger in Hoffnung als in Abwehr gesprochen. Er wollte sich doch von seinen Jüngerkollegen keinen Bären aufbinden lassen. Er selber hatte Jesus tot am Kreuz hängen sehen. Sein kritischer Verstand sagte ihm bei aller Liebe zu Jesus: Tot ist tot.

Und als er in Jesus, dem Auferstandenen, dann wirklich ein Beispiel für die Machttaten Gottes zu sehen bekommt, da kriegt der Realist Thomas weiche Knie. Denn merke: in der Nähe Jesu ist Gottes Macht deutlich zu spüren. Nicht nur damals.

Und weil Jesus auch heute im Zentrum seiner Gemeinde lebt, deshalb erfahre ich auch heute dort, in der Gemeinde Jesu, Gottes Macht.

Dort erlebe ich mit, wie Gottes Wort einen Menschen verändert. Dort erlebe ich mit, was es heißt, einander zu vergeben. Dort, im Zusammensein in der Gemeinde, ermahnt Jesus im Heiligen Geist; dort ermutigt er zum dankbaren Empfangen und – Opfern. Und immer wieder in der Begegnung mit Gottes Wort erlebe ich: Jesus ist der Heiland der Welt. Er macht auch mein Leben heil. Er gibt auch mir wieder Kraft. Er redet auch in meine Resignation hinein; er bringt Licht in meine Gedanken; er schenkt eine neue Ausrichtung in mein Leben hinein. Denn die Machttat seiner Auferstehung reißt alle menschlichen Grenzen ein und eröffnet neue Hoffnungsbereiche. Das hat damals Thomas erlebt. Deshalb werden seine Knie weich und er knickt staunend ein vor – einem lebendigen Jesus.

Und deshalb gilt das bis heute – für jeden von uns: Dabeisein und – bleiben, wo Jesus ist, das ist so wichtig – denn: wenn ich die Nähe zur Gemeinde verliere, verliere ich die Nähe zu Gottes Machttaten. Zum Gottesdienst am Sonntagmorgen kann es keine regelmäßige Alternative geben, liebe Gemeinde. Nicht vergessen.
Jesus gibt dem Thomas übrigens keine Privatvorstellung. Er zeigt sich ihm im Kreis der Gemeinde damals. Und Thomas lernt:

2. Dabeisein und – bleiben, wo Jesus ist, denn: wer Jesu Nähe spürt, verzichtet auf letzte Beweise!

Thomas hat seinen Mitjüngern diesen Satz entgegengeschleudert: „Wenn ich nicht in seinen Händen die Nägelmale sehe und meinen Finger in die Nägelmale lege und meine Hand in seine Seite lege, kann ich’s nicht glauben.“

Als Thomas aber auf einmal die Nähe Jesus erlebt, da braucht er nicht mehr ein Gefühl von frischen Wundmalen. Da reicht es ihm auf einmal, Jesus einfach nur zu sehen, ihn zu spüren, in seinem Reden den alten Jesus Christus wiederzuerkennen. Da wird auch er, Thomas, von dem Auferstehungsglauben erfüllt – und aufgesogen – und ausgesandt.

Mich bringt das immer wieder neu in Erstaunen und Freude – wie das ist, wenn ein Mensch in die Nähe Jesu Christi kommt.

Vorher war sein Herz vielleicht voller Fragen und Kritik. Vorher dachte er von den Christen: „Die spinnen, die Römer! So ein Unfug – Auferstehung Jesu! So ein Widerspruch – ein gekreuzigter Gott! So eine Lüge – die Sache mit der Umkehr des Herzens.“
Vorher hatte dieser Mensch so viele Fragen, die er manchmal spöttisch den Christen stellte: „Warum lässt Gott das Unheil in der Welt zu? Wie ist diese Welt erschaffen worden? Warum diese vielen ethischen Engführungen bei den Christen in der Partnerschaft und im Umgang mit dem Gewissen und so. Und überhaupt: ich muss Gott sehen – dann glaube ich.“

Vieles hat ein solch kritischer Mensch einfach vom Tisch gewischt. Und dann – ist er auf einmal im Bereich der Nähe Jesu. Vielleicht in einem Gottesdienst, oder zu Hause in einem ganz dichten Gespräch; im Jugendkreis oder in einem Missionszelt; oder während eines Glaubensgrundkurses. Und in der Nähe Jesu hört er auf einmal anders zu. Da versteht er die Dinge auf einmal anders. Auf einmal wird ihm deutlich: Hier redet wirklich der auferstandene Jesus Christus. Hier reicht mir einer die Hand, der wirklich größer ist als alles – größer als meine Zweifel, größer als mein Spott. Der, mit dem ich jetzt zu tun habe, der ist Gott. Und ihm nahe zu ein, tut so wohl und macht Mut; es gibt Kraft und neue Hoffnung. Es lässt mich wieder aufleben und – leben.
Und man muss das einmal erlebt haben, wie dann solch ein Mensch verzichten kann auf letzte Beweise. Immer noch sieht er Gott nicht leibhaftig vor sich. Immer noch geschieht soviel Leid auf der Welt. Immer noch gibt es herausfordernde und ärgerliche Maßstäbe in den ethischen Auffassungen der Christen und im Umgang mit dem Gewissen. Immer noch ist so vieles unklar. Aber: er braucht das jetzt nicht mehr. Er braucht das nicht mehr als Beweis, als herausfordernden Schutzschild, um seine Angst vor Enttäuschungen zu verhüllen. Die spürbare, beredte Nähe des Auferstandenen Jesus Christus hat ihn überwunden. Und zum ersten Mal sagt er dann vielleicht zu diesem Auferstandenen: „Mein Herr und mein Gott!“ – und lebt dann auch so mit ihm.
Man muss das einmal selber erfahren haben – bei sich selber und bei anderen – um zu verstehen, warum Thomas seine Hände eben nicht mehr tastend in die frischen Wunden Jesu legt.

Dabeibleiben und – sein, wo Jesus ist, denn: wer Jesu Nähe spürt, verzichtet auf letzte Beweise. Er kann sich die schenken. Denn er weiß jetzt auch so: Jesus lebt! Es ist der Herr!

Ich wünsche jedem hier diese Erfahrung des Thomas! Und ich sage Dir: Sei kritisch. Lache nur über die Christen! Verurteile die Sünden der Christenheit. Aber: komme nur immer wieder in den Bereich der Nähe Jesu. Nur da spürst Du seine Lebendigkeit und Kraft. Nur da kommt ein Mensch wie Du zu dem Bekenntnis: „Mein Herr und mein Gott!“
Denn das dritte gilt auch:

3. Dabeisein und – bleiben, wo Jesus ist, denn: Wer Jesus begegnen will, wird erst in seiner Nähe anhaltend sicher.

Thomas hatte vorher den Augenzeugenberichten der anderen Jünger nicht geglaubt. Er brauchte die sichtbare Begegnung mit Jesus. Die erst überzeugte ihn gänzlich. – Und nun? Nun nimmt Jesus auch noch diese sichtbare Begegnung zurück. Er sagt dem Thomas: „Selig sind die, die nicht sehen und doch glauben.“

Jesus sagt dem Thomas: „Das Zeugnis der Augenzeugen, der Jünger Jesu, hätte dir reichen können, Thomas. Sei froh: Du durftest mich nun sehen. Aber der Glaube ohne Sehen – das ist der Glaube, um den es jetzt und in Zukunft geht.“

Denn seit der Himmelfahrt Jesu fehlt uns auch dieser Überzeugungsbeweis gänzlich: die Sichtbarkeit Jesu. Ich selber habe Jesus Christus noch nie gesehen! Ich habe weniger als der Thomas damals hatte. Warum aber glaube ich an das alles? Warum bezeuge ich auch heute Morgen vor Ihnen, dass Jesus lebt und dass er der Herr ist!? – Ich frage mich das selber ab und zu. Und dann erkenne ich selber wieder: ich tue das, weil ich glauben gelernt habe, ohne zu sehen. Ich selber habe erfahren: Wer Jesus begegnen will, wird erst in seiner Nähe sicher. Erst in der Nähe Jesu, dort, wo der Heilige Geist mir begegnet und zu mir spricht, da erlebe und erfahre ich überzeugend: an Jesus Christus kann ich glauben, auch ohne dass ich ihn sehe.

Und ich gebe zu: das ist so ungemein schwer herüberzubringen zu einem zweifelnden Menschen. Denn die Sicherheit, die der Heilige Geist mir selber in mein Herz hinein vermittelt, die ist meine Sicherheit, nicht die des anderen. Und die Situation, in der Jesus mir begegnet und in der er mich sicher macht, ist meine Lebenssituation, nicht die des anderen.

Du brauchst Deine eigene Begegnung mit dem unsichtbaren, aber nicht minder lebendigen Sohn Gottes, um ihm vertrauen zu lernen. Und Jesus lässt sich ganz unterschiedlich erleben:

– Der eine wacht nachts in seinem Bett auf. Plötzlich spürt er, dass da noch einer mit ihm im Zimmer ist. Einer, vor dem er aber gar keine Angst empfindet; aber einer, den er auch nicht sehen kann. Einer, der ihm jetzt tiefe Geborgenheit schenkt. Und von diesem nächtlichen Erlebnis an weiß dieser Mensch: Jesus lebt. Er ist der auferstandene Herr. Von dieser Nacht an liest er die Bibel und besucht die Veranstaltungen einer Gemeinde. Die Nähe Jesu Christi hat ihn zum Glauben gebracht – ohne zu sehen.

– Ein anderer hat angefangen, in der Bibel zu lesen. Aus Protest vielleicht zuerst, auf der Suche nach Argumenten gegen den christlichen Glauben, und um seinen überzeugten Arbeitskollegen alles zu widerlegen. Und dann, plötzlich, liest er eine bestimmte Stelle und begreift: Jesus lebt! Er ist der auferstandene Herr. Und jetzt liest er mit anderen Augen und einem neuen Herzen weiter. Und er findet die Gemeinde und die bleibende Nähe Jesu – ohne ihn zu sehen.

– Wieder ein anderer kommt durch Leiden zu seiner persönlichen Lebensgewissheit: Herr ist Jesus Christus.

– Ein weiterer Mensch geht sehr bedachtsam vor, wägt alles genau ab und sagt sich dann: „Wenn es einen Gott gibt, und wenn dieser Gott sich nicht gescheut hat, seinen Sohn für mich zu opfern – dann soll mein Leben ihm gehören. Dann, Jesus, komm jetzt in mein Leben hinein.“ – Und dann spürt dieser Mensch: Jesus kommt. Er kommt wirklich, füllt sein Leben aus und übernimmt die Führung.

Wir könnten jetzt eine Erzählrunde machen zum Thema: „Wie Jesus mir persönlich begegnet ist“ – es wären viele unterschiedliche Begegnungen. Aber eines wäre ganz sicher gleich: das fröhliche Vertrauen auf einen auferstandenen Herrn, den noch keiner von uns gesehen hat – und dessen Lebendigkeit dennoch keiner der Erzählenden bezweifeln würde. Das ist Glaube an Jesus!

Deshalb gilt das nicht nur für Thomas: Wer Jesus begegnen will, wird erst in seiner Nähe sicher. Es gibt keine Beweise für die Existenz Gottes, außer dem, dass, so wie damals bei Thomas, ein Mensch in der größtmöglichen Nähe Jesu seine Zweifel verliert und fröhlich, dankbar, überzeugt nachfolgen lernt.

Dieses Wunder aber wünsche ich jedem von uns. Jesus allein kann das tun. Aber – er kann und will es jedem von uns schenken.
Von einem versäumten Gottesdienst und seinen Folgen – so haben wir eingesetzt. Ich wünsche mir sehr, dass auch der heutige Gottesdienst ein freundlicher Gruß des Auferstandenen ist, der unsichtbar, aber spürbar, jedem von uns begegnet –

  • um uns neu froh zu machen; glaubensvoll, dankbar und überzeugt;
  • um nachdenklich zu stimmen, erwartungsvoll und offen;
  • um, selber über jeden Zweifel erhaben, auch unsere Zweifel in eine Glaubensüberzeugung zu verwandeln, die ein Leben lang durchhalten kann.

Denn glückselig sind die, die nicht sehen und doch vertrauen. Gott segne Dich an diesem Sonntag am 24. Juni 2018. Wenn Dein Glaube an Jesus Christus nach diesem Gottesdienst beginnt, wenn er wächst und fester wird – dann kann es eines Deiner besten Lebensjahre werden. Ich wünsche das mir und Dir sehr.

Amen

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