Das Drama von Gladbeck: Täter hält Mädchen eine Waffe an den Kopf. Symbolbild für Geiselnahme auf Erden - Jesus die Austauschgeisel

Geiselnahme auf Erden – Jesus die Austauschgeisel

Die Geiselnahme von Gladbeck jährte sich also in diesem Monat zum 30. Mal. Und einer der damaligen Geiselnehmer ist wieder in Freiheit und bekommt eine neue Chance zu zeigen, dass er diese Begnadigung verdient.

Grund genug für mich, Sie und Euch heute Morgen an dieses Ereignis damals zu erinnern in dieser Predigt über das Thema: „Geiselnahme auf Erden – Jesus die Austauschgeisel: Über die Befreiungstat Gottes“.

Geschätzte Lesezeit: 10 Minuten

Daten

Prediger
Gerd Ballon
Thema
Geiselnahme auf Erden – Jesus die Austauschgeisel
Reihe
Datum
02.09.2018
Länge
31:09
Bibelstelle
Matthäus 20,28
Gerd Ballon, Pastor und Gemeindeleiter
Gerd Ballon, Pastor und Gemeindeleiter

Lesungstext

Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich bedienen zu lassen. Er kam, um zu dienen und sein Leben als Lösegeld hinzugeben, damit viele Menschen aus der Gewalt des Bösen befreit werden.“

Predigt

Ich freue mich seit 1988 persönlich über jedes friedlich zu Ende gegangene Drama. Ich bete immer wieder darum, dass mir und allen, die ich liebhabe, solch etwas Schreckliches erspart bleibt. Denn ich erinnere mich noch sehr genau, wie sehr mich dieses Geiseldrama damals zutiefst betroffen gemacht hatte, obwohl es nur eine Untat von Millionen ist. Das Schreckliche daran war, dass es dank der Medien wie ein sehr realistischer Abendkrimi über den Fernsehbildschirm ausgestrahlt wurde. Damals konnten Unrecht und Gewalt in ungeahnter Weise Hof halten, sich darstellen in Deutschland. Zwei Männer konnten das ganze kaputte Leben herausstellen, das ihr eigenes Leben war. Und drei Menschen starben damals sinnlos und brutal. Man hatte sich schon zu sehr daran gewöhnt, dass Geiseldramen unblutig auszugehen hatten. Und nun war viel Blut geflossen.

Und ich habe oft im Rückblick gedacht: Vielleicht hat es an einem Kriminalbeamten gefehlt damals, der mit gefesselten Händen sich den Bankräubern anvertraut hätte, als noch niemand gestorben war und der Bus, der später gekapert wurde, noch in Bremen an seinem alten Platz stand. Da war ja die Forderung der Gangster: Freilassung der Geiseln, wenn die Polizei diesen Beamten stellte. Ich weiß bis heute nicht, warum dieser Handel damals nicht möglich wurde. Vielleicht erschien zu diesem Zeitpunkt ein solcher Tausch schon aussichtslos. Vielleicht aber, und ich könnte das gut verstehen, fand sich niemand, der sich in die Hände dieser unberechenbaren Männer geben wollte. Denn das größte Opfer ist sicherlich, sein eigens Leben für die anderen in die Waagschale zu werfen. Und stellvertretend die Angst zu ertragen oder womöglich im Kugelhagel umzukommen.

Es ist damals zu dieser Stellvertretung nicht gekommen. Stattdessen sind ein italienischer Junge, ein Polizist und ein junges Mädchen umgekommen, ein junges Mädchen, das vorher tagelang im Auto der Gangster sitzen musste und die Pistole in unmittelbarer Nähe wusste.

Und nun, liebe Gemeinde, lassen Sie nach dem bisher Gehörten einmal dieses Bibelwort aus Matth 20,28 auf sich wirken:

„Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben hinzugeben als Erlösung für viele.“

Dazu nun ein paar Gesichtspunkte in der Predigt:

1. Die Bestandsaufnahme: Stellvertretung und unser Menschsein

Wir haben gesagt: bei dem Geiseldrama damals hat es diese Stellvertretung freiwillig nicht gegeben. Im Gegenteil: in Holland konnten sich damals zwei Geiseln aus dem Staube machen, und dann wurde u.a. dieses Mädchen Silke Bischof ausgewählt, mit den Gangstern mitzufahren.

Es gehört, glaube ich, zum Schwersten in unserem Menschsein, durch unser Leben andere zu decken und zu retten.

Aber es gibt solche Beispiele immer wieder: wenn Eltern sich vor ihre Kinder stellen; ältere Geschwister vor die jüngeren; wenn in Kriegssituationen Menschen ihr Leben für andere einsetzen; oder als im KZ ein Priester darum bittet, anstelle eines Familienvaters erschossen zu werden: „Bruder, ich geh für Dich!“

Wo wir von solchen Taten hören, sind wir tief betroffen und spüren: hier geschieht Wunderbares, Besonderes, nicht alltägliches, etwas zutiefst Nichtmenschlich-Menschliches!

Und wir spüren heute, in unserer Gesellschaft, dass diese Zeichen tiefster menschlicher Liebe und Verantwortung kaum noch existieren. Je unmenschlicher und anonymer, je egoistischer wir werden, desto öfter bleibt das Opfer auf der Strecke. Heute werden Menschen am helllichten Tag angefallen und getötet, und kaum einer reagiert. Die Zivilcourage zum Eingreifen ist ausgestorben. Wir spüren: Wir Menschen sind offensichtlich zu schwach, um immer verantwortlich zu handeln. Wir sind zu schwach, um einander zu retten. Wir haben das Bestreben, uns nur selber schnell selber in Sicherheit zu bringen.

Und nun lassen Sie uns den Zusammenhang genau betrachten, um den es uns gehen soll. Wir Menschen sind zu schwach, aber: ein anderer hat so etwas für uns getan.

2. Die große Tat: Christus für mich

„Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben hinzugeben als Erlösung für viele.“

Ich erlebe, dass uns das, was Christus für uns getan hat, oft so schwer fällt in der Einordnung, weil wir uns nicht oder zu wenig klarmachen, was Jesus für uns getan hat. Wir haben sein Kommen zu uns Menschen in vielem gelöst von unserem Empfinden. Wir betrachten Erlösung intellektuell. Wir sehen sie heilsgeschichtlich, paulinisch, theologisch. Und dadurch bleiben Dankbarkeit und Nachfolge aus Dankbarkeit auf der Strecke. Wir sind dann vernünftige Christen, aber keine betroffenen und ergriffenen Jünger. Wir danken Jesus für die Erlösung, aber wir begreifen kaum noch die wirklichen Zusammenhänge.

„Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben hinzugeben als Erlösung für viele.“ – lassen Sie uns an diesem aus der Vergangenheit hervorgeholten Drama von Gladbeck einmal verdeutlichen, was das nun für uns heißt. Das bedeutet:
Sie und ich, wir befanden uns in tödlicher Bedrohung!

Wir waren Geiseln in den Händen der Sünde, des Teufels und des Todes. Wir waren Spielbälle der Willkür dieser Mächte, die sich gegen Gott gebärdeten wie Herren. Der Teufel konnte Gott hämisch angrinsen und vor seinen Augen einen Menschen nach dem anderen abschlachten, wie er gerade wollte. Denn wir waren alle in seiner Gewalt.

In unserem Herzen musste es eigentlich furchtbar aussehen damals. Da krampfen sich die Angst und die Verzweiflung. Da rasen die Gedanken, um Fluchtwege zu erspähen. Oder da bleibt der Versuch, sich den boshaften Mächten gegenüber zu arrangieren, mit ihnen zu handeln und einen Pakt einzugehen. Und da bleibt dumpfe Ergebenheit in unser Schicksal. Sie brauchen nur die Gefühle aller derer auf sich zu projizieren, die plötzlich und unerwartet als Geiseln genommen werden – dann haben Sie Sich selber und mich – uns in unserem Ausgeliefertsein an den Tod und die Sünde, an den Teufel. Da ist Flucht nicht möglich. Da bleiben nur die Angst und die Verzweiflung.

Und dann? Ja, liebe Gottesdienstbesucher heute Morgen: dann handelte Gott in Jesus Christus. Und schauen Sie: so wie die Polizei damals zwar in der totalen Übermacht von Hunderten von Polizisten war, aber aus Rücksicht auf die Geiseln machtlos, ja hilflos wirkte, so erschien Gott aus seiner Liebe und Rücksichtnahme uns gegenüber vollkommen macht – und hilflos.

Verstehen Sie vielleicht: wir fragen oft: Wenn Gott allmächtig ist, warum hat er dann nicht aufgeräumt mit allem Bösen? Sehen Sie es doch einmal so wie bei einer Geiselnahme: Gott kann seine ganze Macht nicht einsetzen aus Liebe und Verantwortung für die Geiseln, für Dich und mich. Er muss äußerste Vorsicht walten lassen – und persönlich bis an die Grenze gehen.

Deshalb fragte Gott damals seinen Sohn Jesus Christus: „Willst Du gehen? Willst Du Dich der ganzen Brutalität und Schlächtermentalität der bösen Macht ausliefern, um die Geiseln zu retten?“ Und Jesus sagte Ja. Was damals im Geiseldrama von Bremen und Gladbeck nicht geschehen ist, aus was weiß ich für Gründen – hier, in dem Geiseldrama, in dem wir die Betroffenen sind, ist es geschehen. Da sehen wir in unserer Angst und Verzweiflung auf einmal, wie Jesus gebunden zu uns in die Welt einsteigt, wie er sich allen bösen Mächten ausliefert und – am Ende von ihnen vernichtet wird an einem Kreuz. Er gab sein Leben als Lösegeld für viele. Das heißt das konkret, liebe Gottesdienstbesucher!!

Jesus stieg ein zu uns in unsere Welt. Und er sagte zu den bösen Mächten: Hier bin ich. Und jetzt sind die anderen frei. FREI!

Und nun versuchen Sie einmal, sich so ein bisschen hineinzuversetzen in die Geiseln im gekaperten Bus damals, als die sahen, wie die Bankräuber mit Silke Bischoff und einer anderen Geisel im Auto davonfuhren, und wie die Polizei ihnen sagte: es ist alles vorüber. Euch hat’s nicht erwischt. Da entluden sich die Ängste und die Verzweiflung in hysterischen Weinkrämpfen und in unsagbarer dankbarer Freude. Wir sind frei! Wir sind frei. Keiner bedroht uns mehr. Wir dürfen leben.

Und ich frage Sie. Kennen wir diese Freude noch? Erinnern wir uns, diese dankbare Freude jemals so erfahren zu haben? Wir sind frei! Wir dürfen leben. Überleben. Über den Tod hinaus leben. Und können wir noch bei uns spüren, was an Dankbarkeit da war dem Erlöser gegenüber, der uns freigemacht hat? Frei!

Aber – vielleicht erinnern wir uns gar nicht mehr. Vielleicht haben wir das alles viel nüchterner in Erinnerung. Vielleicht aber haben wir auch noch gar nicht erfasst, was da passiert ist für uns. Und vielleicht ist für manchen von uns Nachfolge so schwierig, weil uns das verloren gegangen ist – dieses Erlebnis, dass wir aus größter Gefahr und Bedrohung in die größtmögliche Freiheit geraten sind. Ohne Jesus würden wir noch heute als Verzweifelte und Gejagte den bösen Mächten gegenüberstehen, ohne Hoffnung, ohne Hilfe. Ohne Jesus hätten wir diesen Tag nicht beginnen können mit dem hoffnungsvollen Gedanken: Jesus gibt uns eine neue Chance zu leben.

Diesen Tag dürfen wir dank seiner Vergebung unbelastet von allem neu anfangen. Und eigentlich hätten wir ihn beginnen müssen mit dem Blick in die Mündung einer Pistole, in dem hoffnungslosen Gedanken, dass uns irgendwann unser schreckliches Schicksal uns ereilt und uns das einzige entreißt, was wir noch haben – unser nacktes Leben. Ist uns dies alles klar?

Jesus aber hat uns unter Einsatz seines Lebens erlöst! Und vielleicht kann das, was uns an Gefühlen immer wieder bewegt, wenn wir von Geiselnahmen großen Stils lesen, vielleicht kann das dies ganz neu wieder in den Vordergrund unseres Glaubens rücken: Wir sind befreite Geiseln. Wir dürfen leben. Wir sind wie neugeboren. Wir haben eine neue Zukunft geschenkt bekommen. Und weil das so ist, dürfen wir noch einen Schritt weitergehen:

3. Der große Dank: Christus dienen, weil er uns gedient hat

„Der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen.“

Der Dienst Jesu hat uns erlöst. Und dieser Dienst Jesu soll uns zu Menschen machen, deren dankbarer Dienst ihrerseits in einer fröhlichen Nachfolge liegt, im fröhlichen Bei – Jesus – Bleiben, und im Dienst an und in der Gemeinde Jesu. Vielleicht brauchen wir das wieder ganz neu: dass wir uns das bewusst machen, was vorher war, bevor Jesus uns erlöste; um dann ganz neu zu ihm zu kommen und ihn zu bitten: „Herr, erfülle mich neu mit Deiner Liebe und Dankbarkeit – und lass mich Dir fröhlich dienen können. Denn Du hast meine Angst in neue Hoffnung verwandelt! Du hast mich herausgeholt, indem Du hineingekommen bist. Dein Tod ist mein Leben. Dein Dienst lässt mich Dir in anderen Menschen fröhlich dienen. Danke, Jesus.“ – Und ich schließe mit

4. Die Rückfrage: Herausforderung der Liebe

Es wäre ja schön, wenn die ehemaligen Geiseln von Bremen und Gladbeck die letzten 30 Jahre genutzt hätten, um ihr Leben neu zu ordnen. Wenn also Spuren einer Veränderung deutlich geworden wären. Ich weiß nicht, was da wirklich in menschlichen Herzen passiert ist. Ich bin da leider sehr skeptisch.

Aber ich bin sicher: bis zur Wiederkunft Jesu wird es immer Menschen geben, deren Dienst für Jesus in dieser Welt sichtbar bleiben wird. Menschen, die sich durch die Herausforderung der Liebe Christi ihren Mitmenschen in Liebe nähern. Die nicht untergehen in Egoismus und Lieblosigkeit, die sich auf die Seite derer stellen, die gerade Geiseln sind. Die der Meinungsmache der Medien einen von Christus neu geschulten Verstand entgegensetzen, der sensibel ist für die Lüge und für das Unrecht in der Welt. Die etwas Unübersehbares bewirken, weil sie Jünger Jesu sind; die alles nur Erdenkliche tun, um auch nur einen zu retten!

Ich habe mich damals, 1988, immer wieder gefragt: Kann die Konsequenz Deiner echten Betroffenheit in diesem Geiseldrama nicht sein, dass Du, Gerd Ballon, wohnhaft damals in Duisburg, Dich bei der Duisburger Polizei meldest und sagst: „Ich stelle mich als potentielle Austauschgeisel für einen solchen Fall zur Verfügung. Ich bin im Ernstfall bereit zu überprüfen, ob ich mein Leben in die Bresche werfe. Sie dürfen mich fragen, ob ich dann bereit bin. Nicht weil ich mutiger bin als andere. Sondern weil ich aus Liebe zu den verzweifelten Betroffenen und aus der Überlebenshoffnung meines Glaubens ein wenig mehr Kraft schöpfe für ein wenig Zivilcourage.“

Dass ich bis heute diesen Schritt nie getan habe, macht auch meine Schwachheit deutlich. Und ich schäme mich dafür. Aber diese Frage bewegt mich auch jetzt, da ich darüber zu Ihnen spreche, wieder sehr. Und ich frage Dich in diesem Zusammenhang:

Kann nicht Deine und meine Reaktion auf diesen heutigen Morgen sein, dass wir wieder ganz neu zu Jesus Christus kommen, unter sein Kreuz, um ihm zu sagen: Herr, Du hast uns persönlich aus dem furchtbaren Geiseldrama der Sünde freigemacht und uns ein neues Leben geschenkt. Wir begreifen ganz neu, was damals geschehen ist für uns.

Und nun, Herr, schenke uns Mut und Kraft, gib uns Liebe und Festigkeit, um selber zu den Menschen zu gehen und ihnen zu helfen, dass auch sie frei werden. Gib uns gute Worte und Gedanken, ihnen Mut zu machen, Deine Erlösung anzunehmen und nicht länger Geisel der Bosheit und Sünde zu sein. Schenke uns die Herausforderung Deiner Liebe. Bewahre uns vor dem Egoismus zu sagen: Hauptsache, wir konnten weglaufen und sind in Sicherheit. Gib uns Mut zum Opfer – aus Liebe zu Dir, unserem Befreier.

Das wäre zu schön, wenn da bei uns ganz neu und stark etwas passieren würde, bei uns, den befreiten Befreiern.

Nur: was hilft diese neue Einstellung Dir, der Du vielleicht immer noch – im übertragenen Sinne – im Bus sitzt, zusammen mit Deinen Mördern – als Geisel in der Dunkelheit? Jesus steht ganz vorn in diesem Bus menschlichen Lebens und lässt Dir sagen: Ich bin die Austauschgeisel für Dich. Wenn Du das annimmst, wenn Du das wirklich glaubst, dass ich für Dich am Kreuz gestorben bin aus Liebe zu Dir – dann darfst Du jetzt diesen Bus verlassen, dann bist Du frei.

Darum: Geh doch hinaus, sag Ja zum stellvertretenden Opfer Jesu Christi und lauf davon! Es gilt Dein Leben.

Was aber hilft Dir das alles, wenn Du in Deinem Innern darüber nur lächelst und sagst: „Ich fühle mich nicht bedroht. Ich muss doch nicht ständig in die Mündung des Revolvers blicken. Und bis jetzt hat sich noch kein Schuss gelöst. Ich kann doch auch aus dem Fenster meines Lebens schauen. Ich will etwas erleben. Aussteigen ist doch langweilig. Aussteigen ist eigentlich feige. Aussteigen tun nur die Schwachen.“

Du, begreifst Du eigentlich, dass der Revolver an Deiner Schläfe sitzt? Und dass der Feind Gottes Dir hämisch lächelnd zustimmt und sagt: Ja, schau nur aus dem Fenster! Freu Dich an allem, was Du da siehst. Mach Dich nur lustig über die Christen, die dir weismachen wollen, Dein Leben sei in Gefahr. Nähre nur fein Deine Zweifel dem christlichen Erlösungsanbot gegenüber – und lass Dich von mir einlullen – denn am Ende knalle ich Dich ab. –

– Pause –

„Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben hinzugeben als Erlösung für viele.“

Am Schluss dieser Predigt bitte ich jeden hier in diesem Raum, jeden Christen, also jede befreite Geisel, und jeden, der sich noch als Geisel verstehen muss: Tu jetzt das, was Jesus Christus von Dir will. Lass Dich befreien. Tu’s aus Liebe zu ihm, aus Verantwortung vor Dir selber und zu Deiner eigenen Rettung und Freude. Damit der Bus sich leert. Und damit die Dankbarkeit größer wird – über die Austauschgeisel Jesus Christus, der das alles – alles – für Dich getan hat.
Lass uns drüber sprechen nach dem Gottesdienst. Komm einfach auf mich zu. Danke.

Amen

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