Danke! Merci! Thank You! – Von der Kunst zu danken

Wie ein Dankeschön uns verändern kann? Wie die Kunst zu danken zur Lebenshaltung werden kann? Lernen wir von den Vorbildern – und beginnen wir selbst zu Dank-Künstlern zu werden. 

PredigerTraugott Hopp
ThemaDanke! Merci! Thank You! – Von der Kunst zu danken
Reihe
Datum06.10.2019
Länge28:45
BibelstelleEpheser 5, 15-20
Traugott Hopp, Pastor der FeG FFB
Traugott Hopp, Pastor der FeG FFB

Bibeltext

15 Achtet also genau darauf, wie ihr lebt: nicht wie unwissende, sondern wie weise Menschen. 16 Nutzt die Zeit, so gut ihr könnt, denn wir leben in einer schlimmen Zeit. 17 Seid nicht verbohrt; sondern begreift, was der Herr von euch will! 18 Betrinkt euch nicht; das führt nur zu einem ausschweifenden Leben. Lasst euch vielmehr von Gottes Geist erfüllen. 19 Ermutigt einander durch Psalmen, Lobgesänge und Lieder, wie sie euch Gottes Geist schenkt. Singt für den Herrn und jubelt aus vollem Herzen! 20 Im Namen unseres Herrn Jesus Christus dankt Gott, dem Vater, zu jeder Zeit und für alles!

Predigtext

„Viele Dankeschön, Frau Magdalene!“  – so sagte der Familienvater der Flüchtlingsfamilie, die Magdalene, meine Frau, betreute am Anfang. Er kannte nur wenige Worte in Deutsch. Doch ein „Viele Dankeschön!“ – bedeutet schon sehr viel.

Wenn wir im Ausland sind, versuchen wir das DANKE in der Landessprache zu lernen, denn es bedeutet ein kleines, dankbares Entgegenkommen für die Menschen, die uns in ihrem Land willkommen heißen, bedienen, weiterhelfen.

Ein Danke, merci, thank you, gracias, moito obrigado, domo arigatou (jap.), faleminderit (alb.)… – zeigen an: Ich nehme nicht für selbstverständlich, was ein anderer Mensch mit tut. Das mag zunächst nur höflich sein. Auch das ist ja schon nett.

Doch dahinter steht eine tiefe doppelte Einsicht:

  • Ich bin so oft im Alltag auf das Wohlwollen, die Hilfe, Unterstützung, Verständnis, Entgegenkommen anderer angewiesen. Das liegt daran, dass ich nicht alles kann, alles im Griff habe, immer alles auf die Reihe bekomme, sondern im Gegenteil: ich finde die Frischhefe im Regal nicht, vergesse mal etwas, fahre mal zu langsam, mal zu schnell, bin kein Technik-Versteher, und, und, und. Ohne das Wohlwollen anderer bin ich ziemlich aufgeschmissen.
  • Diese Hilfe, Unterstützung, Verständnis, Entgegenkommen der anderen ist keinesfalls selbstverständlich! Wir alle haben schon erlebt, wenn wir kein Verständnis bekamen, schroff behandelt wurden, vielleicht ausgelacht oder belächelt, und am Ende immer noch ratlos und alleine dastanden.

Ein DANKE ist darum ein wichtiges Wort. Eltern versuchen ihren Kindern beizubringen:

  • Wie sagt man da?
  • Hast Du dich auch bedankt?

Und wir wissen auch, wie es sich anfühlt, wenn wir kein „Viele Dankeschön“ zu hören bekommen, obwohl wir uns eingesetzt haben!

  • Wann bedanken sich Schüler bei den Lehren? Und umgekehrt?
  • Wann hat sich der Chef zum letzten Mal bei seiner Assistentin bedankt?
  • War es für den Mitarbeiter selbstverständlich, dass der Abteilungsleiter sich für ihn eingesetzt hat?
  • Die Familienfrau hat vielleicht schon lange kein DANKE mehr gehört, obwohl auch bei ihr das Toilettenputzen nicht auf der Liste der „macht mich glücklich“ Dinge steht.
  • Und der ältere Herr im Seniorenzentrum brummelt nur: „Wo bleibst Du denn!“ als seine Tochter wieder abgehetzt bei ihm auftaucht. Danke hat er wohl noch nie gesagt.

So vieles in unserem Leben nehmen wir so selbstverständlich. Was meine Eltern für mich getan haben. Ja, dafür waren sie halt da.

Was meine Gastgeberfamilie in Brasilien für mich getan hat, als ich monatelang mit ihnen zusammen lebte. Als junger Kerl fand ich das irgendwie „normal“.

Heute schäme ich mich.

Als wir selber Eltern wurden, merkten wir, was unsere Eltern „ganz selbstverständlich“ für uns getan haben. Als wir selbst Gastgeber wurden für einen jungen Mann aus fernen Landen, bekam ich mit, was das bedeutet!

Manchmal fehlt uns der Horizont, mangelt es an Einsicht, kapieren wir nicht – wie weit der andere schon für uns gegangen ist… – und uns gelingt nicht mal ein „vielen Dankeschön“, nicht wahr?

Undankbarkeits-Reaktion:

Und was macht es mit mir, wenn ich kein Dank bekomme, obwohl ich mich doch eingesetzt habe, tätig wurde, mich bemüht habe, eine Extra-Meile gegangen bin? Ich lasse mich dann ganz schnell zu der Annahme verleiten:

  • Mein Einsatz, vielleicht sogar ich selbst, werde hier nicht wahrgenommen
  • Ich werde achtlos beiseite gesetzt
  • Mein Beitrag, das was ich tue, ist wohl nicht so wichtig
  • Wer ich bin ist wahrscheinlich auch nicht wichtig

Solche Gedanken gedacht, mir selbst vorgesagt – öffnen dann dem Ärger und der Enttäuschung die Türe. Hereinspaziert, macht euch breit ihr beiden! Und wenn Ärger und Enttäuschung mal das Regiment übernommen haben, na dann beginnt ein munteres Treiben in meinen Gefühlen und Gedanken. Kennen Sie das auch?

Doch jeder von uns kann sich ja fragen:

Habe ich das, was ich tat, getan um wahrgenommen zu werden, wichtig zu sein, Wertschätzung zu bekommen, ein dickes oder wenigstens kleines DANKE zu bekommen?

Oder tat ich es, weil es richtig war, sinnvoll, angemessen, meinen Werten entsprechend, weil es aus meiner Haltung als Christ entsprungen ist?!

Dann kann die Liebe des Christus in unserem Herzen stärker sein, als der Wunsch nach Anerkennung und Dank?!

Dennoch: ein Danke tut gut, ist wichtig. Und das nicht nur unter uns Menschen, sondern auch gegenüber Gott. Nein, Gott ist nicht empfindlich, leicht gekränkt, nachtragend und wartet darauf, dass wir immer brav unser DANKE sagen.

Mit der Kunst zu danken – hängt die Kunst zu leben, die Beziehung mit Gott zusammen. Wollen wir einmal entdecken, wo und wie im NT gedankt wird? Für mich eine spannende und durchaus überraschende Erkundungstour.

DANKEN:

Danken und Dank findet sich in der ganzen Bibel. Heute Morgen schauen wir mit dem Schwerpunkt NT.

Danken als Lebenshaltung und geistliche Entscheidung

Danken offensichtlich schon damals kein Selbstläufer; Danken – alle machen es, wer nicht mitmacht – fällt auf. In der frühen Christenheit war es nicht so, dass eines Sonntags der Gemeindeleiter  auftrat und die Gemeinde erinnerte: „Liebe Gemeinde, wir haben schon so lange nicht mehr gemeckert, ich befürchte, wir werden das Meckern verlernen, gar nicht mehr wissen, wie es richtig geht, welche Wirkung so ein richtiges Gemecker hat… – also: Lasst und mal wieder richtig meckern!“

Nein, die Christen, die Gemeinden lebten wohl ähnlich wie wir: sorgen, klagen, sich beschweren, unzufrieden sein… – all das stellt sich von alleine ein.

Darum finden wir in den Briefen an die Gemeinden immer wieder den Aufruf eine Lebenshaltung von Dankbarkeit, eine geistliche – vom Geist Gottes gewirkte – praxis pietatis, geistliche Übung zu pflegen:

  • Seid beharrlich im Gebet, wacht dabei mit DANKEN (Kol.4,2)
  • Betet ohne nachzulassen, dankt für alles (1.Thes.5,17-18)
  • Sagt Gott, dem Vater, allezeit Dank für alles (Eph.5,20)

Danken – geht immer, passt immer.

Halt: Mir ist aber gar nicht danach zumute, ich bin unzufrieden, traurig, enttäuscht… – da kann ich doch nicht danken, oder doch?

Die Bibel zeigt uns, dass wir vor Gott auch klagen, weinen, verzweifelt und enttäuscht rufen können. Aber sie zeigt uns auch: Selbst in solchen Zeiten – gelingt es oft, dass der betende Mensch noch zu einem DANK aufbricht. Weil er entdeckt: bei allem, wie es mir geht und was ich gerade erlebe – da ist mein Gott, und ich bin nicht allein. DANKE!

Danken im Alltag:

Praxisfeld: „Tischgebet“

Als erstes fällt auf, dass in den Evangelien, also den Lebenserzählungen von Jesus – das DANKEN fast immer im Zusammenhang mit dem Essen steht!

  • Er nahm das Brot dankte, brach es und gab es ihnen
  • Er nahm die Fische dankte und gab sie ihnen

Ob im kleinen Kreis, mit all seinen Studenten (Jüngern) oder im Raum der großen Öffentlichkeit mit vier- und fünftausend Menschen – Jesus pflegt das Danken in Verbindung mit dem Essen.

Es wird so sehr zu seinem „Markenzeichen“, dass er sogar daran erkannt wird (Luk.24).

Das ganz schlichte Tischgebet – es hat eine lange und gute Tradition und es bewahrt uns davor diese Gaben der Schöpfung für selbstverständlich zu nehmen. Das Geheimnis von Saat und Ernte – es geht in unseren modernen Einkaufsmöglichkeiten fast unter. Alles gibt es – fast immer.

Und manchmal bemerken wir nicht einmal, was wir leckeres Essen, oder?

„Business-Lunch“ -> was habe ich eigentlich gegessen? War so fokussiert auf Themen und Geschäftspartner…

Jesus „nimmt“ das Essen in die Hand. Gehört sich ja nicht in unserer Kultur. „Was man anfasst muss man auch essen“ – so lautete die Regel. Oder: Vorsicht! Heiß, verbrenn dich nicht! Aber welchen Sinn hat diese Geste des „Nehmens“ bei Jesus?

Dahinter steht zum einen eine sehr bewusste Wahrnehmung:

  • Duft, der mir in die Nase steigt (Kaffee, Kuchen, Apfelkompott…)
  • Farben, von Obst und Gemüse (Overgine, Möhre, Kürbis)
  • Zusammensetzung (Brot: Körner, Kruste…)
  • In den Fingern spüren (Frische…)

Ein kleiner Moment, innehalten, aufmerksam aufnehmen, – was steckt alles dahinter, damit dieser Käse so betörend kräftig duftet? Wie viele Arbeitsgänge waren nötig, damit dieses Körnerbrötchen auf meinem Tisch liegt?

Übrigens: Ein DANK an Koch oder Köchin sind auch nicht verkehrt!

Der Dank wird also konkret: für dieses Brot, für diesen Reis, für diese Banane danke ich.

Zum anderen: Jesus nahm es in die Hand, um auszuteilen, weiterzugeben, die anderen teilhaben zu lassen. Eine große Tischgemeinschaft entsteht, hineingenommen in Dank und Freude am Essen. Das ist bis heute ein Markenzeichen von Gemeinde: Freude an der Tischgemeinschaft.

Bewusst, wahrnehmend, achtsam, teilgebend leben. Das ist heute „in“. Bei Jesus finden wir es, könne davon lernen. Darin steckt auch die Freude am Leben. „Le Chajim“ – auf das Leben, sagen Juden, wenn sie miteinander sitzen, essen und trinken.

Ich will Gott DANKE sagen, weil ich lebe, hier lebe. Dann das Brot nehmen – und teilen. Lasst es uns heute tun: „Pot luck“ – nach dem Gottesdienst miteinander essen, viele haben etwas mitgebracht – genießen Sie einfach einmal die Vielfalt.

Praxisfeld: Gemeinde-Dank

Zweite große Praxisfeld: Dank für Gemeinde. Da ist Paulus ein Weltmeister. In seinen Briefen beginnt er wieder und wieder damit: Ich DANKE Gott, sooft ich an Euch denke; immerzu danke ich Gott für Euch und Euren Glauben. Brief für Brief findet sich diese große Dankbarkeit. Wenn wir das lesen mit welch tiefer Dankbarkeit Paulus für die Gemeinden formuliert – dann bekommt man solch eine Lust auf diese Gemeinden. Da würde ich auch gerne hingehen, bei denen würde ich gerne mitmachen, solch eine Strahlkraft – phantastisch!

Waren das alles Supergemeinden? Nein, wir brauchen ja nur weiterlesen. Dann entpuppen sich diese Gemeinden als furchtbar normal. Da gibt’s Schwierigkeiten in jede Richtung. Manches, was Paulus benennt ist so schlimm, dass Du denkst: Das darf ja wohl nicht wahr sein! Sowas unter Christen!

Genau. So war es unter Christen. So ist es unter Christen. Und das sprechen diese Briefe ja an. Thema für Thema.

Welche Themen haben wir? Test: „Wenn ich an meine Gemeinde denke, dann…“

– mache ich mir Sorgen, ob alles gut weitergeht;

  • Verzweiflung,
  • Enttäuschung, weil ich schon so lange…
  • Hoffnung auf Aufbruch und Veränderung,
  • neidisch auf die, wo es so super läuft, obwohl die auch nur mit Wasser kochen?

Und doch, und gerade, und sehr bewusst beginnt Paulus seine Briefe mit dem DANK.

Gemeinde. Ein Wunder. Jeder einzelne, jede Geschichte wieder ganz einzigartig.

„Wie hast Du Jesus kennen gelernt, wie bist Du in die Gemeinde gekommen?“

Diese Frage werde ich in den nächsten Monaten immer wieder stellen, möchte Eure, Ihre Geschichten hören. Freue mich darauf. Lauter Wundergeschichten.

Jede für sich, ein Grund für ein kräftiges DANKE!

DANKE für jeden hier in der FeG FFB

DANKE für jede Gemeinde, selbst für die, die mir Schwierigkeiten macht in ihrer Praxis oder Theologie. DANKE für Gemeinde in Japan, in der Jörg und Doro Eymann als Pastoren wirken. Sie haben heute schon gefeiert. DANKE für traditionelle Gemeinden, für hippe Gemeinden, für konservativen und ihren Beitrag, für die experimentierfreudigen…

Was finde ich zum Danken?! Tun.

Praxisschritt: Einige danken konkret für eine Gemeinde.

Praxisfeld: Anbetung

Ein dritter Bereich in dem wir Dank finden im Neuen Testament, ist in der Anbetung Gottes.

Texte:

Offb 4,9: Und wenn die Wesen Preis und Ehre und Dank geben dem, der auf dem Thron sitzt, der da lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit,

Offb 7,12: … und sprachen: Amen, Lob und Ehre und Weisheit und Dank und Preis und Kraft und Stärke sei unserm Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.

Offb 11,17: … und sprachen: Wir danken dir, Herr, allmächtiger Gott, der du bist und der du warst, dass du deine große Macht an dich genommen und die Herrschaft ergriffen hast!

Dank dort nicht gegründet in das, was Gott mir gerade Gutes getan hat, was ich gerade großartiges erlebt habe, sondern ein DANK, der sich ganz mit Gott beschäftigt:

DANKE – Gott du bist mächtig. Das gilt, selbst wenn ich mich als ohnmächtig erlebe – und gerade nicht das tut, was ich mir am meisten wünsche.

DANKE – Gott, dein Herz ist so voll Liebe, DANKE!  – auch wenn ich gerade mich als hartherzig erlebe, wenn ich Gottes Liebe nicht so spüre, wie es schon in anderen Zeiten erlebt habe.

DANKE – Gott, du bist …

Dieser DANK in der Anbetung Gottes führt uns hinein in das Miteinander mit Menschen aller Zeiten und Nationen, mit den Engel im Himmel, verbindet die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Diese Art zu danken – auch noch nach dieser Zeit in der neuen Welt Gottes praktizieren.

Was bewirkt DANK?

Wer dank übt:

  • tönt lebendiger als die Mecker-Symphoniker
  • übt aktiver Widerstand gegen eine Kultur der Selbstverständlichkeit
  • baut Brücken im menschlichen Miteinander
  • drückt Demut gegenüber Gott und Menschen aus
  • zeige seine Abhängigkeit von Gott 
  • findet einen Weg in die Freiheit von der Situationsabhängigkeit

Die Kunst zu danken – Praxistipp:

Fasse einen Dank in Worte, überlege dabei:

  • Was habe ich wahrgenommen?
  • Welche Empfindung hat es bei mir ausgelöst?
  • Welche meiner Herzensanliegen wurden dabei berührt?

Beispiel:

Wahrnehmung: Ihr habt uns mit einem wunderbaren, reichhaltigen Kuchen-Buffet und offenen Kaffeetrinken begrüßt.

Empfinden: Das hat mein Auge erfreut, mich entspannt.

Herzenswunsch: Denn mir tut offene, unverkrampfte Gastlichkeit sehr wohl.

Beispiel:

Meine über 80 jährigen Eltern haben einen Lieblingsspaziergang. Allerdings brauchen sie auf der Runde ihre drei Bänke. Neulich fehlte eine. Genau die, die zum Kräftesammeln vor dem letzten Hügel wichtig ist.

Mein Vater versuchte den Ortsvorsteher telefonisch zu erreichen. Er wollte sogar eine Spende anbieten, damit die Bank wieder aufgestellt wird. Allerdings kam er nicht durch.

Beim nächsten Spaziergang war eine neue Bank da!

Dann schrieb mein Vater dem jungen Ortsvorsteher:

„Die verschwundenen Bank haben wir sehr vermisst – und uns riesig über die neue gefreut, denn wir lieben den Weg im Grünen mit der wunderbaren Aussicht, brauchen aber wegen unseres Alters die Pausenbänke unterwegs! Vielen Dank, dass Sie mit ihrem Team aktiv geworden sind!“

Sofort kam eine Rückmeldung des Ortsvorsteher, der sich sehr freute, denn – wie er schrieb – kaum jemand bedankt sich!

Üben wir uns in der Kunst zu danken. AMEN.

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