Umsonst

Hiob erlebt sprichwörtliches Unglück, innerhalb kurzer Zeit erreichen ihn vier Nachrichten und sein ganzes bisheriges Leben bricht zusammen. Doch es geht im Buch Hiob nicht um das Unglück und Leid und weshalb ein liebender Gott dies zulässt. Es geht um die Unterstellung Satans, Hiob würde Gott nicht umsonst dienen. Hiobs Freunde haben ihre eigene Theologie mitgebracht und sehen einen Zusammenhang zwischen Leid und Schuld. Tatsächlich existiert dieser Zusammenhang auch, aber nicht so, wie die Freunde Hiobs es meinen. Denn aus dem allgemeinen Zusammenhang kann nicht auf den Einzelfall geschlossen werden. Sie meinen, wenn Hiob seine Schuld bekennt, dann wird es ihm auch wieder gut gehen und damit schlagen sie in die gleiche Kerbe wie Satan.Ist denn der Glaube nichts anderes als ein Handel mit Gott? Dieser Vorstellung liegt ein schiefes Gottesbild zugrunde. Es geht nämlich nicht um das, was Gott uns schenkt, sondern um ihn als Geber. In Jesus kommt er uns ganz nahe und das Kind in der Krippe bringt die Erlösung und hebt die Gottesferne wieder auf.

PredigerAndreas Hillebrand
ThemaUmsonst
ReiheWeihnachten 2019
Datum08.12.2019
Länge30:41
BibelstelleHiob 1, 6 – 12
Andreas Hillebrand, Geschäftsführer des Ober- und Niederbayern-Kreises, Mitglied der FeG München-Nord
Andreas Hillebrand, Geschäftsführer des Ober- und Niederbayern-Kreises, Mitglied der FeG München-Nord

Bibeltext

6 Es begab sich aber eines Tages, da die Gottessöhne kamen und vor den HERRN traten, kam auch der Satan mit ihnen. 7 Der HERR aber sprach zu dem Satan: Wo kommst du her? Der Satan antwortete dem HERRN und sprach: Ich habe die Erde hin und her durchzogen. 8 Der HERR sprach zum Satan: Hast du achtgehabt auf meinen Knecht Hiob? Denn es ist seinesgleichen nicht auf Erden, fromm und rechtschaffen, gottesfürchtig und meidet das Böse. 9 Der Satan antwortete dem HERRN und sprach: Meinst du, dass Hiob Gott umsonst fürchtet? 10 Hast du doch ihn, sein Haus und alles, was er hat, ringsumher bewahrt. Du hast das Werk seiner Hände gesegnet, und sein Besitz hat sich ausgebreitet im Lande. 11 Aber strecke deine Hand aus und taste alles an, was er hat: Was gilt’s, er wird dir ins Angesicht fluchen! 12 Der HERR sprach zum Satan: Siehe, alles, was er hat, sei in deiner Hand; nur an ihn selbst lege deine Hand nicht. Da ging der Satan hinaus von dem HERRN.

Predigttext

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