Das letzte Ma(h)l

Ein großes Fest steht an, ganz Jerusalem ist in Feierstimmung. Auch die Jesus-Leute wollen mit ihrem Meister das „Passa-Fest“ begehen. Doch der festliche Abend nimmt einen besonderen Verlauf – und wird zur letzten gemeinsamen Mahlzeit der Gemeinschaft. Zugleich zur Grundlage einer Mahl-Feier, die Christen nun schon bald 2000 Jahre hindurch feiern…

PredigerTraugott Hopp
ThemaDas letzte Ma(h)l
Reihe
Datum07.03.2021
Länge25:39
BibelstelleMarkus 14, 12 – 26
Pastor Traugott Hopp, FeG Fürstenfeldbruck
Pastor Traugott Hopp, FeG Fürstenfeldbruck

Bibeltext

Am ersten Tag des Festes der ungesäuerten Brote, an dem das Passahlamm geschlachtet wurde, fragten die Jünger Jesus: »Wo sollen wir für dich das Passahmahl vorbereiten?« »Geht in die Stadt«, beauftragte Jesus zwei von ihnen. »Dort wird euch ein Mann begegnen, der einen Wasserkrug trägt. Diesem Mann folgt, bis er in ein Haus geht. Dem Besitzer des Hauses sollt ihr sagen: ›Der Lehrer lässt fragen: Wo ist der Raum, in dem ich mit meinen Jüngern das Passahmahl feiern kann?‹ Er wird euch ein großes Zimmer im Obergeschoss zeigen, das mit Polstern ausgestattet und für das Festmahl hergerichtet ist. Bereitet dort alles Weitere für uns vor.« Die beiden Jünger gingen in die Stadt und trafen alles so an, wie Jesus es ihnen gesagt hatte. Dann bereiteten sie das Passahmahl vor. Am Abend kam Jesus mit den zwölf Jüngern. Beim Essen erklärte er ihnen: »Ich versichere euch: Einer von euch, der jetzt mit mir isst, wird mich verraten!« Bestürzt fragte einer nach dem andern: »Du meinst doch nicht etwa mich?« Jesus antwortete: »Es ist einer von euch zwölf, der mit mir das Brot in die Schüssel getaucht hat. Der Menschensohn muss zwar sein Leben lassen, wie es in der Heiligen Schrift vorausgesagt ist; aber wehe dem, der ihn verrät! Dieser Mensch wäre besser nie geboren worden.« Während sie aßen, nahm Jesus ein Brot, sprach das Dankgebet, brach das Brot in Stücke und gab es ihnen mit den Worten: »Nehmt und esst! Das ist mein Leib.« Anschließend nahm er einen Becher Wein, dankte Gott und reichte ihn seinen Jüngern. Sie tranken alle daraus. Jesus sagte: »Das ist mein Blut, mit dem der neue Bund zwischen Gott und den Menschen besiegelt wird. Es wird zur Vergebung ihrer Sünden vergossen. Ich versichere euch: Von jetzt an werde ich keinen Wein mehr trinken, bis ich ihn wieder in Gottes Reich trinken werde.« Nachdem sie das Danklied gesungen hatten, gingen sie hinaus an den Ölberg.

Markus 14, 12 – 26

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