Ein Herz und eine Seele – und ein Geldbeutel?!

Wer es schon mal erlebt hat, vergisst es so schnell nicht mehr: Eine Gruppe wächst zusammen, wird tatsächlich „ein Herz und eine Seele“. Eine christliche Freizeit, eine besondere Zeit im Leben einer Gemeinde, ein Aufbruch in der Jugendgruppe – und so ein beglückendes Miteinander kann zustande kommen. Doch wenn es dann „ans Zahlen“ geht, kommt die Ernüchterung?! Nicht bei der Gemeinde in Jerusalem, von der wir in Apostelgeschichte 4,32-37 lesen. Da „lag er Geldbeutel offen herum“ und war Teil des gemeinsamen Lebens. Was lösen solche Experimente aus? 

PredigerTraugott Hopp
ThemaEin Herz und eine Seele – und ein Geldbeutel?!
ReiheDas Geheimnis der Jesus-Gemeinschaften, wie sich leben und wachsen
Datum20.02.2022
Länge34:15
BibelstelleApostelgeschichte 4, 32 – 37
Traugott Hopp, Pastor der FeG FFB
Traugott Hopp, Pastor der FeG FFB

Bibeltext

Alle, die zum Glauben an Jesus gefunden hatten, waren ein Herz und eine Seele. Niemand betrachtete sein Eigentum als privaten Besitz, sondern alles gehörte ihnen gemeinsam. Mit großer Überzeugungskraft berichteten die Apostel von der Auferstehung des Herrn Jesus, und alle erlebten Gottes Güte. Keiner der Gläubigen musste Not leiden. Denn wenn es an irgendetwas fehlte, war jeder gerne bereit, Häuser oder Äcker zu verkaufen und das Geld den Aposteln zu übergeben. Die verteilten es an die Bedürftigen. Josef, ein Levit aus Zypern, gehörte auch zu denen, die ihr Hab und Gut zur Verfügung stellten. Die Apostel nannten ihn Barnabas, das heißt übersetzt: »der anderen Mut macht«. Er verkaufte seinen Acker und überreichte das Geld den Aposteln.

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