Jesus randaliert im Gottesdienst

Manchmal lesen wir in den Evangelien von Jesus, der unbequem, peinlich und schwer zu verstehen ist. Doch diese Jesus-Geschichten und Worte gehören auch zu dem, was wir „Gute Nachricht“ bezeichnen. In Johannes 2 geht es um einen Jesus, der wenig tolerant ist und nicht gewaltfrei handelt, sondern „Jesus randaliert im Gottesdienst“. Welche bedeutet sein merk-würdiges Verhalten für uns als Gemeinde heute?

PredigerTraugott Hopp
ThemaJesus randaliert im Gottesdienst
ReiheDer unbequeme Jesus
Datum04.02.2024
Länge28:27
BibelstelleJohannes 2, 13 – 25
Pastor Traugott Hopp, FeG Fürstenfeldbruck
Pastor Traugott Hopp, FeG Fürstenfeldbruck

Bibeltext

Kurz vor dem jüdischen Passahfest reiste Jesus nach Jerusalem. Dort sah er im Vorhof des Tempels viele Händler, die Rinder, Schafe und Tauben als Opfertiere verkauften. Auch Geldwechsler saßen hinter ihren Tischen. Jesus machte sich aus Stricken eine Peitsche und jagte die Händler mit all ihren Schafen und Rindern aus dem Tempelbezirk. Er schleuderte das Geld der Wechsler auf den Boden und warf ihre Tische um. Den Taubenhändlern befahl er: »Schafft das alles hinaus! Das Haus meines Vaters ist doch keine Markthalle!« Seine Jünger aber mussten an das Wort in der Heiligen Schrift denken: »Der Eifer für deinen Tempel wird mich vernichten!« Die führenden Männer der Juden stellten Jesus daraufhin zur Rede: »Woher nimmst du dir das Recht, die Leute hinauszuwerfen? Wenn du dabei im Auftrag Gottes handelst, dann musst du uns einen eindeutigen Beweis dafür geben!« Jesus antwortete ihnen: »Zerstört diesen Tempel! In drei Tagen werde ich ihn wieder aufbauen.« »Was?«, riefen sie. »46 Jahre wurde an diesem Tempel gebaut, und du willst das in drei Tagen schaffen?« Mit dem Tempel aber meinte Jesus seinen eigenen Körper. Als er von den Toten auferstanden war, erinnerten sich seine Jünger an diese Worte. Sie glaubten den Voraussagen der Heiligen Schrift und allem, was Jesus selbst ihnen gesagt hatte. Während des Passahfestes hielt sich Jesus in Jerusalem auf. Viele Menschen erlebten die Wunder, die er vollbrachte, und glaubten deshalb an ihn. Aber Jesus vertraute sich ihnen nicht an, weil er sie genau kannte. Ihm brauchte niemand etwas über die Menschen zu sagen, denn er wusste, was in jedem Einzelnen vor sich geht.

Johannes 2:13-25 HFA

Dies Predigt ist bis zum 29.04.2024 online verfügbar.

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