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Plötzlich sind sie wieder da – die Schatten der Vergangenheit. Der alte Familienstreit, die Lüge, der üble Trick… – Zeit heilt nicht alle Wunden. Unsicherheit und Ängste finden ihren Weg in die Beziehungen. Und jetzt? Kann es Versöhnung geben? Wie? Auf welcher Grundlage? Fragen, die sich damals die Brüder von Josef stellten. Fragen – die uns heute noch beschäftigen.

Bibeltext
Weil ihr Vater nun tot war, bekamen Josefs Brüder Angst. »Was ist, wenn Josef sich jetzt doch noch rächen will und uns alles Böse heimzahlt, was wir ihm angetan haben?« Sie schickten einen Boten zu Josef mit der Nachricht: »Bevor dein Vater starb, beauftragte er uns, dir zu sagen: ›Vergib deinen Brüdern das Unrecht von damals! Trage ihnen nicht nach, was sie dir Schlimmes angetan haben!‹ Darum bitten wir dich jetzt: Verzeih uns! Wir dienen doch demselben Gott wie du und unser Vater!« Als Josef das hörte, musste er weinen. Danach kamen die Brüder selbst zu ihm, warfen sich zu Boden und sagten: »Bitte, Herr, wir sind deine Diener!« Aber Josef erwiderte: »Habt keine Angst! Ich maße mir doch nicht an, euch an Gottes Stelle zu richten! Ihr wolltet mir Böses tun, aber Gott hat Gutes daraus entstehen lassen. Durch meine hohe Stellung konnte ich vielen Menschen das Leben retten. Ihr braucht also nichts zu befürchten. Ich werde für euch und eure Familien sorgen.« So beruhigte Josef seine Brüder und redete ihnen freundlich zu.
1. Mose 50, 15 – 21 (HFA)
Dies Predigt ist bis zum 04.06.2026 online verfügbar.


