Stefanie Helzel

Stefanie Helzel
Beten ist wie geistliches WLAN

Beten ist wie geistliches WLAN

Vor ein paar Wochen herrschte bei uns zu Hause der Ausnahmezustand. Wie jeden Freitagabend, hatte ich es mir gerade vor dem Laptop gemütlich gemacht, um den Speiseplan für die kommende Woche zu machen und dafür nach Rezepten im Internet suchen. Da kam die Fehlermeldung – „Sie sind nicht mit dem Internet verbunden“. Innerhalb weniger Sekunden, war meine Entspannung dahin. Wie kein Internet? Mein erster Gedanke, ok ich Google erstmal, woran es liegen könnte, dass das WLAN nicht geht. Ja, da merkt man mal, wie sehr man sich ans Internet gewöhnt hat.

Schlussendlich habe ich bei unserem Internetanbieter angerufen und das Ende vom Lied war, dass wir 3 Tage lang kein Internet hatten. Da merkt man erstmal was ohne Internet alles nicht geht und wie sehr man sich inzwischen ans Internet gewöhnt hat. Nicht mal eben den Wetterbericht Googlen, bei YouTube den Lieblings Kanal schauen oder bei Google Maps, nach dem Weg suchen. Vor allem aber waren wir 3 Tage lang quasi nicht erreichbar, denn das Telefon ging auch nicht. Wir haben uns so sehr an das Internet gewöhnt, dass wir, wenn es ausfällt, schon kaum noch ohne klarkommt. Wenn wir die Internetverbindung verlieren, kann das echt Stress bedeuten.

Aber wie sieht es mit unserem „geistlichen Internet“ aus, mit unserer Verbindung zu Gott? Wie sieht es mit deiner Verbindung zu Gott aus? Bist du für Gott immer „online“, immer erreichbar und in stetigem Kontakt mit ihm? Vermisst du etwas, wenn die Verbindung zu ihm mal eine Zeit lang unterbrochen ist, weil du schon länger nicht mehr gebetet hast? Fällt es dir auf und stört es dich?

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Buchcover: „Wenn Leid zum Himmel schreit“ - Wie Anbetung auch in schweren Zeiten möglich wird.

Wenn Leid zum Himmel schreit

Wir müssen das Leid, dass wir mitbringen nicht im Foyer abgeben, bevor wir „richtig“ anbeten können. Sondern wir dürfen es bei Gott ablegen. Dadurch ehren wir ihn, weil wir ihn wieder voll und ganz Herr unseres Lebens sein lassen und bekennen, dass wir auf ihn angewiesen sind.

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