Umsonst

Hiob erlebt sprichwörtliches Unglück, innerhalb kurzer Zeit erreichen ihn vier Nachrichten und sein ganzes bisheriges Leben bricht zusammen. Doch es geht im Buch Hiob nicht um das Unglück und Leid und weshalb ein liebender Gott dies zulässt. Es geht um die Unterstellung Satans, Hiob würde Gott nicht umsonst dienen. Hiobs Freunde haben ihre eigene Theologie mitgebracht und sehen einen Zusammenhang zwischen Leid und Schuld. Tatsächlich existiert dieser Zusammenhang auch, aber nicht so, wie die Freunde Hiobs es meinen. Denn aus dem allgemeinen Zusammenhang kann nicht auf den Einzelfall geschlossen werden. Sie meinen, wenn Hiob seine Schuld bekennt, dann wird es ihm auch wieder gut gehen und damit schlagen sie in die gleiche Kerbe wie Satan.Ist denn der Glaube nichts anderes als ein Handel mit Gott? Dieser Vorstellung liegt ein schiefes Gottesbild zugrunde. Es geht nämlich nicht um das, was Gott uns schenkt, sondern um ihn als Geber. In Jesus kommt er uns ganz nahe und das Kind in der Krippe bringt die Erlösung und hebt die Gottesferne wieder auf.

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Freimut

Die junge Gemeinde in Jerusalem erlebt einerseits einen großen Zulauf und dass Menschen zum Evangelium finden, andererseits kommt es zu ersten Konflikten mit der Obrigkeit. Die Predigt betrachtet wie die Menschen außerhalb der Gemeinde, die Christen und schließlich Gott selbst in dieser Situation handeln.

Das Hören des Evangeliums ruft ganz vielfältige Reaktionen hervor, von der Annahme des Evangeliums, über neutrale Reaktionen bis zum offenen Widerstand.Doch die junge Gemeinde hält diesem Stand, sie beten um Freimut und handeln auch danach. Doch Freimut ist eine Haltung und nicht schon die Strategie. Diese muss Gott uns immer wieder neu zeigen und dazu müssen wir nahe bei Gott sein.

Und schließlich bewahrt Gott auch sein Wort und sorgt für die Voraussetzungen, dass es verkündet wird und die Herzen der Menschen erreicht, damals wie auch heute.

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Die Sünde – davor und danach

Symbolbild: Die Sünde - davor und danach: Handschellen an Händen

Durch den Sündenfall ändert sich alles. Gott hat uns Menschen als Bild Gottes geschaffen und dabei einige seiner Eigenschaften in uns hineingelegt. Er will, dass unser Leben gelingt. Aber mit dem Sündenfall wenden wir Menschen uns bewusst ab von Gott. Wir wollen unser Leben selbst bestimmen und nun müssen wir es selbst bestimmen. Wichtige Bereiche unseres Leben wie Beziehungen zu anderen Menschen oder die Arbeit ändern sich fundamental. Aber vor allem leben wir nun in der Ferne von Gott, obwohl wir bei der Schöpfung darauf angelegt waren. Von uns aus gibt es keine Möglichkeit mehr zu Gott zu kommen, aber Gottes Rettungsprogramm hat schon begonnen!

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Achtet doch darauf, wie es euch geht!

Tempel in Jerusalem

In dem Predigtext geht es darum, dass der Prophet Haggai die Israeliten dazu ermutigt, den zweiten Tempel von Jerusalem wieder aufzubauen.

Der Prediger schildert den historischen Hintergrund mit der Rückkehr Israels aus der babylonischen Gefangenschaft und welche Bedeutung der Tempel für die Juden damals hatte. Dann schlägt er den Bogen zu unserer heutigen Gemeinde, welche Bedeutung sie für uns heute hat und was uns daran hindert, uns dort voll einzubringen. 

Kern der Predigt war es zu ermutigen, trotz der vielen anderen Verpflichtungen die Gemeinde Gottes nicht aus den Augen zu verlieren und sich dort mit ganzer Kraft einzubringen.

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