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Beten ist wie geistliches WLAN

Beten ist wie geistliches WLAN

Vor ein paar Wochen herrschte bei uns zu Hause der Ausnahmezustand. Wie jeden Freitagabend, hatte ich es mir gerade vor dem Laptop gemütlich gemacht, um den Speiseplan für die kommende Woche zu machen und dafür nach Rezepten im Internet suchen. Da kam die Fehlermeldung – „Sie sind nicht mit dem Internet verbunden“. Innerhalb weniger Sekunden, war meine Entspannung dahin. Wie kein Internet? Mein erster Gedanke, ok ich Google erstmal, woran es liegen könnte, dass das WLAN nicht geht. Ja, da merkt man mal, wie sehr man sich ans Internet gewöhnt hat.

Schlussendlich habe ich bei unserem Internetanbieter angerufen und das Ende vom Lied war, dass wir 3 Tage lang kein Internet hatten. Da merkt man erstmal was ohne Internet alles nicht geht und wie sehr man sich inzwischen ans Internet gewöhnt hat. Nicht mal eben den Wetterbericht Googlen, bei YouTube den Lieblings Kanal schauen oder bei Google Maps, nach dem Weg suchen. Vor allem aber waren wir 3 Tage lang quasi nicht erreichbar, denn das Telefon ging auch nicht. Wir haben uns so sehr an das Internet gewöhnt, dass wir, wenn es ausfällt, schon kaum noch ohne klarkommt. Wenn wir die Internetverbindung verlieren, kann das echt Stress bedeuten.

Aber wie sieht es mit unserem „geistlichen Internet“ aus, mit unserer Verbindung zu Gott? Wie sieht es mit deiner Verbindung zu Gott aus? Bist du für Gott immer „online“, immer erreichbar und in stetigem Kontakt mit ihm? Vermisst du etwas, wenn die Verbindung zu ihm mal eine Zeit lang unterbrochen ist, weil du schon länger nicht mehr gebetet hast? Fällt es dir auf und stört es dich?

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#GaK2017 | 1. Woche: Das Feuer, nach dem du dich sehnst | Titelgraphik: Lagerfeuer in Naaufnahme, darauf das Logo Der FeG, der Hashtag für GaK2017 und der Text "Das Feuer, nach dem du dich sehnst"

#GaK2017 | Predigt | Das Feuer, nach dem du dich sehnst

Das Feuer, nach dem du dich sehnst – so lautet also der Titel dieses Morgens. Sehnsucht nach Feuer, dazu fällt mir manches ein: Als ich zum Beispiel an unserem Schwenkgrill stand und alle Hunger hatten, allein die Glut fehlte noch – da hatte ich Sehnsucht nach Feuer. Oder früh morgens, wenn die Nacht kalt war, und der Ofen nicht mehr glüht… Sehnsucht nach Feuer! Oder als uns an Silvester auffiel, dass wir zwar ein paar Raketen, aber im ganzen Haus keine Feuerzeug hatten, da hatten besonders die Kinder Sehnsucht nach Feuer.

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