Freimut

Die junge Gemeinde in Jerusalem erlebt einerseits einen großen Zulauf und dass Menschen zum Evangelium finden, andererseits kommt es zu ersten Konflikten mit der Obrigkeit. Die Predigt betrachtet wie die Menschen außerhalb der Gemeinde, die Christen und schließlich Gott selbst in dieser Situation handeln.

Das Hören des Evangeliums ruft ganz vielfältige Reaktionen hervor, von der Annahme des Evangeliums, über neutrale Reaktionen bis zum offenen Widerstand.Doch die junge Gemeinde hält diesem Stand, sie beten um Freimut und handeln auch danach. Doch Freimut ist eine Haltung und nicht schon die Strategie. Diese muss Gott uns immer wieder neu zeigen und dazu müssen wir nahe bei Gott sein.

Und schließlich bewahrt Gott auch sein Wort und sorgt für die Voraussetzungen, dass es verkündet wird und die Herzen der Menschen erreicht, damals wie auch heute.

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Ein dem Evangelium gemäßer Gottesdienst

Symbolbild Gottesdienst

Die Begegnung mit dem uns zugewandten Gott

Das deutsche Wort Gottesdienst enthält ein doppeltes theologisches Programm: Gott dient uns und wir dienen ihm. Wir dürfen uns an ihn wenden, wie wir sind, mit allem, was uns bewegt und umtreibt. Und Gott verspricht uns seine Liebe, wendet uns sein gnädiges Angesicht zu.

Martin Luther hat dieses zweifache Dienen im Sinne eines dialogischen Ereignisses verstanden und auf eine knappe Formel gebracht: Im Gottesdienst – so sagt er bei der Einweihung der Torgauer Schlosskirche 1544 – solle „nichts anderes geschehen, als dass unser lieber Herr mit uns rede durch sein heiliges Wort und wir wiederum ihm antworten in Gebet und Lobgesang“. Damit ist der Gottesdienst als ein Beziehungs- und Klanggeschehen beschrieben, in dem sich eine Begegnung zwischen Gott und Mensch ereignet. „Ein dem Evangelium gemäßer Gottesdienst“ weiterlesen