Eure Rede sei allzeit freundlich und mit Salz gewürzt.

Salzkörner auf einer Hand

Eure Rede sei allezeit freundlich und mit Salz gewürzt. Kolosser 4,6

Der Monatsspruch für den Mai 2017.
Haben Sie das schon einmal erlebt: Sie kommen heißhungrig zum Mittagessen nach Hause oder ins Lokal, setzen sich an den gedeckten Tisch; man deckt Ihnen die dampfende, gut duftende Suppe auf; Sie greifen zum Löffel und nehmen den ersten Schluck – da bemerken Sie voller Entsetzen: es ist zwar kein Haar in der Suppe, aber leider – auch kein Salz. Das ist eine ärgerliche Sache, die der Küchenchef dann zu verkraften hat. Denn eine fade Suppe kann einem den Appetit arg verderben.
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#GaK2017 | 5. Woche: Die Gewissheit, nach der du dich sehnst – Der Heilige Geist und seine Führung

#GaK2017 | 5. Woche: Die Gewissheit, nach der du dich sehnst – Der Heilige Geist und seine Führung

Predigt am Sonntag, 26. März von Gerd Ballon: „Die Gewissheit, nach der du dich sehnst – Der Heilige Geist und seine Führung“

Bibeltext: : Johannes 14, 15-21
Gottes Wort macht ganz klar: der Heilige Geist führt, tröstet und lehrt. Er ist der göttliche Fürsprecher, der Paraklet. Jeder wiedergeborene Christ erfährt diese Wirkungen des Heiligen Geistes.
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#GaK2017 | 3. Woche: Die Klärung, nach der du dich sehnst – Der Heilige Geist und Evangelisation

#GaK2017 | 3. Woche: Die Klärung, nach der du dich sehnst – Der Heilige Geist und Evangelisation

Predigt am Sonntag, 26. Februar von Gerd Ballon: „Die Klärung, nach der du dich sehnst –  Der Heilige Geist und Evangelisation“

Bibeltext: Römer 8, 12-17
Was haben der Heilige Geist und Evangelisation miteinander zu tun? Antwort: Alles, aber auch alles.
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Meine Seele wartet auf den Herrn mehr als die Wächter auf den Morgen.

Symbolbild für Psalm 130,6: "Meine Seele wartet auf den Herrn mehr als die Wächter auf den Morgen.": Innenhof einer Burg im Dunkeln.

Meine Seele wartet auf den Herrn mehr als die Wächter auf den Morgen. Psalm 130, 6

Der Monatsspruch für den Dezember 2016.

Lieber Besucher dieser Seite,

ein schönes Bild, finde ich: ein durchgefrorener Wärter auf der mittelalterlichen Stadtmauer hat die ganze Nacht an einem Platz gestanden und auf jede Bewegung vor der Mauer geachtet – und nun wird er in Kürze endlich abgelöst; er freut sich schon so auf das Frühstück, auf das Ausschlafen, auf seine Ruhezeit. Sobald das erste Sonnenlicht erscheint, kommt seine Ablösung. Wenn er doch nur schon die ersten Strahlen des Morgenlichtses sehen könnte!
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Erweckung in der Gemeinde

Liebe Gemeinde,

im Vorfeld unserer Reihe über Amos habe ich im Januar in einer Predigt zum Thema Hauskreise eine kleine Geschichte erzählt, um das Thema „Erweckung“
leise vorzubereiten. Vielleicht erinnern Sie sich noch:

Ich fahre mit der S-Bahn zum Marienplatz, steige aus und erreiche über die Rolltreppen die Oberfläche. Schon in der Bahn ist mir jemand aufgefallen, der immer wieder intensiv in meine Richtung schaute. Er ist modern gekleidet und scheint mir, zur Arbeit zu fahren. Als ich mich auf dem Weg zum Domplatz umschaue, sehe ich, wie dieser Mann mir folgt. Er tut das gar nicht heimlich, und der Abstand zwischen uns verringert sich. Und plötzlich macht er ein paar schnelle Schritte auf mich zu, fasst mich zwar schüchtern, aber bestimmt am Ärmel meines Mantels und sagt: „Bitte entschuldigen Sie, dass ich Sie anspreche, aber ich glaube, Sie sind ein Mensch, der Gott kennt; und ich suche so sehr nach einem Menschen, der mir hilft, Gott zu finden. Ich möchte neu anfangen mit meinem Leben. Sagen Sie mir, wie ich das machen kann; denn ich spüre: mit Ihnen ist Gott.“

Ich bin total verwirrt und rede irgendetwas von Eile und von Gottesdienstbesuch am nächsten Sonntag in meiner Gemeinde in FFB. Aber der Mann lässt sich nicht abschütteln. Er ist so froh, mich angesprochen zu haben und läuft redend neben mir her. Plötzlich sieht er in der Menge ein bekanntes Gesicht. Er ruft dem Mann etwas zu, und auf einmal macht der kehrt und heftet sich ebenfalls auf meine Fersen. Als ich mittags wieder die S-Bahn besteige, habe ich zehn oder zwölf Menschen im Schlepptau, Frauen und Männer, die immer wieder betonen, dass sie gern eine lebendige Verbindung zu Jesus Christus gewinnen wollen, und dass ich Ihnen doch dabei helfen möge. Und es scheint, wie ich auf meinem Weg durch die Innenstadt wahrgenommen habe, noch ein paar mehr zu geben, denen es ähnlich ergangen ist wie mir und denen das, so wie mir schien, ebenfalls sehr peinlich war, mit solch einer geschwätzigen, aufgeregten Menschentraube durch München zu laufen.

Aber, liebe Gemeinde: so geht Erweckung anscheinend gerade nicht. Aber was ist Erweckung? Und wie kann sie sich ereignen? Wer sind die Protagonisten, wenn nicht Gott selber?

Und was passiert mit mir und dir, wenn Erweckung losgeht?

Über diese Fragen haben wir während der Predigtreihe über Erweckung nachgedacht.

Und ich möchte in diesem kurzen „Angedacht“-Beitrag nun nichts weiter tun, als noch einmal diese 10 Gesichtspunkte aufschreiben und Sie alle – auch wenn Sie die Predigtreihe gar nicht verfolgt haben – bitten: Denken Sie weiter. Und hören Sie nicht auf mit diesem Thema. Gott segne Sie dabei! Also:

  1. Erweckung in der Gemeinde – durch eine erweckte Leitung
  2. Erweckung in der Gemeinde durch die lebendige, erweckliche und gewissensbezogene Predigt
  3. Erweckung in der Gemeinde – den Lauen und Trägen in großer Treue, Liebe und Konsequenz nachgehen
  4. Erweckung in der Gemeinde – in der Weckung eines Gebetsgeistes in der ganzen Gemeinde
  5. Erweckung in der Gemeinde – in dem glaubensvollen Ergreifen des göttlichen „Ich will!“
  6. Erweckung in der Gemeinde – wenn Menschen tief erfasst werden von der Sündhaftigkeit der Sünde
  7. Erweckung in der Gemeinde – durch einen unaufhaltsamen Drang, die Sünde vor Gott und, wo notwendig, vor den Menschen zu bekennen
  8. Erweckung in der Gemeinde – in einem freien und ungehemmten Walten des Heiligen Geistes
  9. Erweckung in der Gemeinde – in einer großen Liebe zum Wort Gottes
  10. Erweckung in der Gemeinde – in Gemeindeerneuerung und Wachstum

Mit herzlichem Gruß

Euer
Unterschrift Gerd Ballon

Welt ohne Weihnachten?

Weihnachtskrippe 2015

Nehmt einen Augenblick Jesus aus der Welt, nehmt das Kreuz von Euren Kirchen und Altären und aus Euren Herzen; denkt Euch, Ihr wäret von uns 1900 Jahre belogen und betrogen worden, es ist kein Heiland geboren, es ist kein Erlöser gekommen, es ist nie der Himmel aufgetan über die Seufzer der Erde – was ist dann? Dann, meine Freunde, hätte unsere Heimatstadt große Paläste, herrliche Schlösser und mächtige Bauten, Kunst und Wissenschaft könnten in ihr blühen, aber die Gräber wären ohne Hoffnung und die Herzen ohne Trost. Dann wäre in dieser unabsehbaren Wüstenei auf die Frage des Herzens: Wohin? Wohin? keine Antwort. Dann wäre es das Beste, eine Zeit lang im Sonnenschein zu spielen und dann den Willen zum Dasein zu verneinen. Dann gleichen wir der Mücke, die sich des Lebens freut und an der Herrlichkeit der Sonne berauscht, um dann mit dem letzten Sonnenstrahl hinabzusinken ins Nichts.

Aber Gott sei gelobt, daß ER für die tiefste Frage des Menschenherzens: Wo werde ich sein, wenn alles mich verläßt? eine selige und voll befriedigende Antwort gegeben hat: “Euch ist heute der Heiland geboren!

Hermann Bezzel (1861 -1917)

Lieber Leser,

ich persönlich und wir als Gemeinde wünschen Ihnen – mit den Gedanken von Hermann Bezzel – von ganzem Herzen eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit und ein Jahr 2016, das spürbar unter der Obhut Gottes steht, das ermutigt und am Ende wieder mit Dankbarkeit erfüllt.

Von Herzen Gottes Segen!

Ihr Gerd Ballon

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