Weihnachten – Gottes Geschenk an uns

Geschenk als Symbol für das Geschenk Gottes

Es gibt keine schönere Schilderung der Geburtsgeschichte Jesu als die bei Lukas. Lassen Sie uns deshalb heute Morgen bei Lukas 2,1-20 bleiben. Dabei wollen wir über diese uns so vertraute Geschichte und Gottes Geschenk derart nachdenken, dass wir sie im Zusammenhang des gesamten Lukas – Evangeliums sehen. Jeder der vier Evangelisten hat über Jesus aus seiner persönlichen Sicht berichtet und das festgehalten, was ihm selber und im Blick auf seine Leser besonders wichtig erschien. So auch Lukas. Schon in seiner Weihnachtsgeschichte erkennen wir Züge, die für sein gesamtes Evangelium bezeichnend sind.

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Figuren an der Krippe: Ochse und Esel im Stall

Figuren an der Krippe - Maria und Josef: Holzfiguren der hlg drei Könige, Maria, Josef, Jesus und Tiere.

In den staden vorweihnachtlichen Adventwochen sind sie in Oberbayern immer wieder zu bewundern, die schönen alpenländischen Krippen in der Anmutung eines Stalles. Mich faszinieren sie immer wieder, und wo ich eine Ausstellung vermute, da schaue ich einmal hinein.
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Gott hat uns beschenkt mit seiner Liebe

3 Herzen aus geschnittenem Holz, nebeneinander aufgehängt an Drähten

Das wäre doch richtig gut, wenn wir das heute morgen erleben würden: wie Gott uns beschenkt und in uns seine Liebe entzündet – und wir alle Kinder und Erwachsene, wieder neue Kraft und Hoffnung geschenkt bekommen, wenn Gott die Freude am Leben in uns wieder so richtig entfachen könnte.
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Menschen an der Krippe – Joseph

Figuren an der Krippe - Maria und Josef: Holzfiguren der hlg drei Könige, Maria, Josef, Jesus und Tiere.

Heute Morgen geht es mir um eine weitere Person an der Krippe, und zwar um den Menschen Joseph, den Ehemann der Maria. In der Konkordanz habe ich nachgeschaut, was von Joseph berichtet wird. Da sind dann natürlich Unmengen von Bibelstellen über den berühmten alttestamentlichen Namensvetter des Joseph, über den Sohn des Jakob, der es in Ägypten bis zum Statthalter gebracht hat. Auf den Zimmermann Joseph aber gibt es nur sehr wenige Hinweise. Meistens wird da (Lk 4,22; Joh 6,42; Joh 1,45) die Verbindung zwischen Jesus und Joseph beschrieben: Jesus, Sohn des Joseph von Nazareth. Der Zimmermann Joseph selber taucht nur am Anfang der Evangelien auf. Und diese Stellen habe ich mir aus der Bibel einmal heraus kopiert, um sie vergleichsweise im Konzept zu haben. Es sind nicht sehr viele Informationen.
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Menschen an der Krippe – Maria

Figuren an der Krippe - Maria und Josef: Holzfiguren der hlg drei Könige, Maria, Josef, Jesus und Tiere.

Während ein Krippenteilnehmer namens Joseph, der Unbekannte, demnächst sicher etwas hervorgehoben werden soll, muss ich wohl Maria, die Vielgepriesene, heute morgen, was römisch – katholisch geprägte Ohren betrifft, erst einmal etwas zurücksetzen. Dazu gleich.

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Keinem von uns ist Gott fern!

Symbolbild: "Keinem von uns ist Gott fern!": Kinderhand in Erwachsenenhand

Paulus ist weit gekommen auf seiner Wanderschaft durch Kleinasien und Europa. Er ist bis Athen gelangt, in die Hauptstadt Griechenlands, in die Metropole des Denkens.

Und stellen wir uns einmal Paulus als einen antiken Touristen vor. Er hat sich diese Stadt angeschaut – nicht mit Phototasche und Traveller – Scheckbuch, mit Luxushotel und Swimmingpool. Er kam ja in Sachen Evangelium. Und dann lief er durch diese Stadt, sah die prächtigen Bauten der Akropolis, sah im Tal unten das Herakleion, kam auf den Areopag. Hörte, wie weise und arrogant dort gerade über Weltgedanken geredet wurde. Und begegnet irgendwo dann auch dem “Altar für den unbekannten Gott”. Dieser Altar war sicherheitshalber gebaut worden, um nur ja keinen Gott zu vergessen. Denn der so Vergessene könnte sich ja ärgern und, falls er nur mächtig genug wäre, Athen in Schutt und Asche legen. Pls sieht also diesen Altar, und als er die Gelegenheit bekommt, seine Frohe Botschaft vor einer Öffentlichkeit zu sagen, die interessiert, aber doch sehr von oben herab zuhört, da macht er dann beredsam deutlich
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Gott geht mit uns Menschen bis an letzte Grenzen – Abraham und Isaak

Gott geht mit uns an letzte Grenzen. Bild einer Ackergrenze

Am letzten Sonntag sind wir auf den Spuren des alten Abraham gewandert und haben ihn zusammen mit dem Mann Lot erlebt, dem Neffen von Abraham. Lot, der versucht hat, sein Leben lang ein Mitläufer zu sein. Lot, der es Gott und den Menschen recht machen wollte, und der schließlich doch einsehen musste, dass es ohne eine klare Position für oder gegen Gott nicht ging. Lot, der sich das bessere Stück Land ausgesucht hatte – um dann alles zu verlieren, als die Städte Sodom und Gomorrha untergingen.

Heute Morgen wenden wir uns wieder seinem Onkel zu, dem Abraham. In ihm begegnen wir einem Menschen mit einer ganz und gar anderen Einstellung zum Leben und zu Gott. Wir begegnen einem Vorbild im Glauben an Gott; und von Abraham wollen wir heute Morgen lernen. Das Thema für diesen Gottesdienst lautet:
„Gott geht mit uns Menschen bis an letzte Grenzen“. Gott mobilisiert letzte Reserven an Glauben und Vertrauen.

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Ein guter Anfang genügt nicht! – Das vierfache Ackerfeld

Symbolbild "Ein guter Anfang genügt nicht! - Das vierfache Ackerfeld": Aufnahme eines Ackers am Waldrand

Da ist ein Landwirt. Er ist dabei, auf sein Feld zu säen. Und er tut es so, wie man das in damaliger Zeit zu tun pflegte: Er hat sein Ackerfeld noch nicht umgepflügt. Dornen und Disteln wachsen noch darauf, Wanderer haben einen Weg quer durchs Feld festgetreten; der Fels lugt an einigen Stellen hervor. Und der Landwirt sät. Er streut seinen Samen aus. Der fällt auf den Weg, zwischen Dornen und auf den Fels. Aber der Landwirt lässt sich nicht beirren. Er streut die Saat auf den Weg und unter die Dornen, weil er darauf rechnen kann, dass das später umgepflügte Feld auch an diesen Stellen seinen Ertrag bringen wird.
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