Umsonst

Hiob erlebt sprichwörtliches Unglück, innerhalb kurzer Zeit erreichen ihn vier Nachrichten und sein ganzes bisheriges Leben bricht zusammen. Doch es geht im Buch Hiob nicht um das Unglück und Leid und weshalb ein liebender Gott dies zulässt. Es geht um die Unterstellung Satans, Hiob würde Gott nicht umsonst dienen. Hiobs Freunde haben ihre eigene Theologie mitgebracht und sehen einen Zusammenhang zwischen Leid und Schuld. Tatsächlich existiert dieser Zusammenhang auch, aber nicht so, wie die Freunde Hiobs es meinen. Denn aus dem allgemeinen Zusammenhang kann nicht auf den Einzelfall geschlossen werden. Sie meinen, wenn Hiob seine Schuld bekennt, dann wird es ihm auch wieder gut gehen und damit schlagen sie in die gleiche Kerbe wie Satan.Ist denn der Glaube nichts anderes als ein Handel mit Gott? Dieser Vorstellung liegt ein schiefes Gottesbild zugrunde. Es geht nämlich nicht um das, was Gott uns schenkt, sondern um ihn als Geber. In Jesus kommt er uns ganz nahe und das Kind in der Krippe bringt die Erlösung und hebt die Gottesferne wieder auf.

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„Ich weiß…“ Gewissheiten und Glauben

Frühling: Gewissheiten

Wir brauchen Gewissheiten, auf die wir unser Leben aufbauen können. Verlässlichkeit ist uns wichtig. Doch wenn eine Flut aus Leid oder schweren Lebensführungen diese Gewissheiten unterspült? Selbst unser Glaube fraglich wird. Was hält und trägt dann? Hiobs Klagen, Fragen – und seine erhaltene Vergewisserung können uns weiterhelfen.

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