Ostern – ein Fest vieler Emotionen

Kreuz, Symbol für Ostern

Ostern ist für mich ein Fest der Freude. Freude, dass Jesus auferstanden ist.

Ostern ist für mich ein Fest der Liebe.
Gott liebt uns so sehr, dass er seinen Sohn gegeben hat, damit wir zu ihm kommen können.

Ostern ist für mich ein Fest der Demut.
Wer bin Ich und womit habe Ich verdient, dass Gottes Sohn für mich gestorben ist?

Ostern ist für mich ein Fest der Gewissheit.
Die Gewissheit, dass, wenn wir an Jesus glauben, unser Leben nach dem Tod nicht zu Ende ist.

Ostern ist für mich ein Fest der Hoffnung. Jesus hat den Tod besiegt! Er kann auch in meinem Leben etwas bewirken und verändern.

Ostern ist für mich ein Fest der Dankbarkeit.
Dankbarkeit, dass Jesus für UNS gestorben und wieder auferstanden ist.

All diese Emotionen dürfen wir, besonders in diesem Jahr, nicht nur in Bezug auf Ostern empfinden:

Freude über das schöne Wetter, auch wenn die Welt gerade Kopf steht.
Liebe zu unseren Eltern, Familien und Freunden die wir vermissen.
Demut darüber, dass ein Virus in kürzester Zeit die Welt zum Stillstand bringt.
Gewissheit, dass auch diese Zeit irgendwann vorbei ist.
Hoffnung auf eine Lösung, ein Medikament oder einen Impfstoff.
Dankbarkeit, dass Gott auch in dieser Situation bei uns ist und uns tröstet.

Wie schön, dass heute Ostern ist!

Ein paar Gedanken …

Anstoßende Gläser und eine Uhr

Das neue Jahr steht vor der Tür. Manch einer hat gute Vorsätze.

Im neuen Jahr soll schließlich alles besser werden. Es soll ein tolles Jahr werden.

Die schlechten Gewohnheiten werden dieses Jahr aber wirklich abgelegt, man möchte mehr Zeit für die schönen Dinge im Leben haben, Familie, Freunde etc. , erfolgreicher sein, sein Leben auf die „Reihe“ bringen, Ziele erreichen und noch vieles mehr…

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Ein dem Evangelium gemäßer Gottesdienst

Symbolbild Gottesdienst

Die Begegnung mit dem uns zugewandten Gott

Das deutsche Wort Gottesdienst enthält ein doppeltes theologisches Programm: Gott dient uns und wir dienen ihm. Wir dürfen uns an ihn wenden, wie wir sind, mit allem, was uns bewegt und umtreibt. Und Gott verspricht uns seine Liebe, wendet uns sein gnädiges Angesicht zu.

Martin Luther hat dieses zweifache Dienen im Sinne eines dialogischen Ereignisses verstanden und auf eine knappe Formel gebracht: Im Gottesdienst – so sagt er bei der Einweihung der Torgauer Schlosskirche 1544 – solle „nichts anderes geschehen, als dass unser lieber Herr mit uns rede durch sein heiliges Wort und wir wiederum ihm antworten in Gebet und Lobgesang“. Damit ist der Gottesdienst als ein Beziehungs- und Klanggeschehen beschrieben, in dem sich eine Begegnung zwischen Gott und Mensch ereignet. „Ein dem Evangelium gemäßer Gottesdienst“ weiterlesen